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Umbau des Alten Kindergartens steht nichts mehr im Weg

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2005 traf sich erstmals eine bunt zusammen gewürfelte Arbeitsgruppe, um sich Gedanken um die Zukunft des Alten Kindergartens zu machen. Nun endlich wurde mit der Übergabe des Förderbescheids über 148.000 Euro Leader-Mittel der entscheidende Schritt zur Verwirklichung eines regionalen Kulturzentrums getätigt.

„Was lange währt, wird endlich gut“. Hoch die Gläser auf den nun beginnenden Kindergarten-Umbau. Von links: Leader-Manager Michael Hofmann, Leader-Programmbearbeiter Wolfgang Keck, Dekan Lechner, 2. Bürgermeister Alexander Popp und Landrat Hermann Hübner.

„Fast möchte ich mit dem Chor aus Haydns Schöpfung singen, vollendet ist das große Werk.“ Doch vollendet sei nur die Vorbereitung, begann Dekan Hans-Martin Lechner seine Begrüßung und erinnerte an den Werdegang. Seit 1996 der Kindergarten ausgezogen sei und am Klang eine neue Heimat gefunden habe, wurde das an herausragender Stelle liegende Gebäude außer von der Dekanatsjugend nur gelegentlich von einzelnen Einrichtungen genutzt. Für die Kirchengemeinde wurde das Gebäude letztlich immer mehr zu einer großen Belastung.

So reifte die Idee, einen „Fichtelgebirgs-Kultur-Raum“ entstehen zu lassen. Im Jahr 2007 wurde deshalb ein Betriebsträgerverein gegründet. Nachdem schon im Jahr 2006 die Oberfrankenstiftung einen Zuschuss von 75.000 Euro zugesagt hatte, war der Verein letztlich Voraussetzung, um auch an Mittel von Landkreis und Leader zu kommen. Diese in Aussicht stehenden Zuschüsse waren wiederum Grund, dass sich die Landeskirche mit nun 95.000 Euro beteiligte. Derzeit klafft nun nur noch eine Lücke von 14.000 Euro, die aber noch durch Spenden und Sponsoring geschlossen werden soll. „Im Ganzen werde an diesem Werk deutlich, wie man gemeinsam – eben in Kooperation – viel bewegen kann“, so Lechner.

Der besondere Dank gehe an Alexander Popp als Vorsitzenden des Vereins, der laut Lechner mit großem Engagement Vorarbeiten geleistet hatte. Genauso wie an Landrat Hermann Hübner für die überzeugende und nachdrückliche Unterstützung des Projekts, sowie den Landkreis Bayreuth für einen Zuschuss in Höhe von 31.000 Euro.

„Was lange währt, wird endlich gut“, stellte Landrat Hermann Hübner, der sich bei einem Rundgang auch alle Räume des Gebäudes zeigen ließ, zunächst fest. Leerstände seien gerade in Bad Berneck ein großes Problem. Was also tun mit dem Gebäude? Früh sei klar geworden, dass eine Lösung für Bad Berneck allein nicht zu stemmen wäre, blickte er zurück. Durch die nun zustande gekommene Förderung zeige sich, dass die Region von Europa auch Nutzen habe.

MEHR DAZU IN DER AUSGABE 03/11 DES STADTANZEIGERS.


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