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2. Musikantenstammtisch: Volles Haus im Schwarzen Roß

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Gibt es eine Renaissance der Volksmusik? Bitte nicht zu verwechseln mit volkstümlicher Unterhaltungsmusik à la Marianne und Michael. Die große und ausnahmslos positive Resonanz, die die Volksmusikberaterin Carolin Pruy mit ihren Wirtshaussingen regelmäßig hervorruft, ist ein Beleg dafür. Ein weiteres, eindrucksvolles Indiz dafür, dass sich hand- und hausgemachte Musik aus der Region für die Region riesiger Popularität erfreut, lieferte der zweite Musikantenstammtisch im Gasthof „Schwarzes Roß“ in Goldmühl.

Organisator und Initiator Erich Löw (links, im Zusammenspiel mit Hermann Potzel) freute sich über einen rundum gelungenen Musikantenstammtisch.

„Nichts geht mehr“, hieß es schon eine halbe Stunde, bevor Initiator und Organisator Erich Löw seine rund 120 Gäste im zum Bersten gefüllten Saal des Gasthofes begrüßte. „Leider mussten wir rund 50 Gäste auf ein nächsten Mal vertrösten“, sagte Gastwirt Jens Wolfrum, „aber es passte einfach kein Stuhl mehr hinein“.

Die, die sich Zutritt verschafft hatten, genossen den Abend in vollen Zügen, sangen und schunkelten mit zu den oft bekannten, aber mittlerweile vergessenen Klängen von BaHoPa, den Hofer Freindla, Gerald Rampitsch, Heinz Preiß, Hermann Potzel, Dieter Lindner, Konrad Lindner und Erich Löw. Letzterer zeigte sich überwältig vom Zuspruch und der tollen Stimmung dieses außergewöhnlichen Abends. Und versprach: „Dies wird nicht der letzte gewesen sein“. Vielleicht gibt es noch in diesem Jahr eine Neuauflage? Einen ebenso passenden wie eindrucksvollen Schlussakkord fand der Stammtisch im gemeinsamen Singen des Fichtelgebirgsliedes, das Musikanten und Zuhörer gleichsam aus voller Brust zum Besten gaben.

Ganz nebenbei erbrachte der Abend 250 Euro an Spendengeldern. Diese werden der Initiative Senocura, die sich dem Kampf gegen Brustkrebs verschworen hat, zu Gute kommen.


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