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	<title>Bad Bernecker Stadtanzeiger</title>
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	<description>Die Stimme der (Wohlfühl) Region Fichtelgebirge - Frei &#38; Akutell</description>
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		<title>Nina-Laura Kreutzer erneut erfolgreich</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 13:24:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[1. Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Popp]]></category>
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		<description><![CDATA[Am letzten Samstagnachmittag hat sie es wieder geschafft. Nina-Laura Kreutzer (15) machte in der Schießanlage München-Hochbrück ihrem Ruf als Top-Schützin alle Ehre: In der Disziplin Luftgewehr Dreistellungskampf (liegend – stehend – kniend) wurde sie Deutsche Meisterin. Schon im letzten Jahr durfte sie sich mit dem Titel der national Besten schmücken. Mit 595 von 600 möglichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Samstagnachmittag hat sie es wieder geschafft. Nina-Laura Kreutzer (15) machte in der Schießanlage München-Hochbrück ihrem Ruf als Top-Schützin alle Ehre: In der Disziplin Luftgewehr Dreistellungskampf (liegend – stehend – kniend) wurde sie Deutsche Meisterin. Schon im letzten Jahr durfte sie sich mit dem Titel der national Besten schmücken. Mit 595 von 600 möglichen Ringen ließ sie die Konkurrenz links liegen, trotz sehr hoher Leistungsdichte.</p>
<div id="attachment_1632" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/NLK.jpg"><img class="size-full wp-image-1632" title="NLK" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/NLK.jpg" alt="" width="525" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Einen würdigen Empfang bereiteten Nina-Laura Kreutzer am vergangenen Sonntag viele Freunde und Verwandte vor dem Kurhaus. Die Glückwünsche der Stadt übermittelte zweiter Bürgermeister Alexander Popp (Mitte).	</p></div>
<p>Die Kontrahentinnen in der Jugendklasse auf den Plätzen zwei, drei und vier schossen alle 593 Ringe, sogar die Elftplatzierte wartete noch mit 590 Ringen auf. Im Liegendschießen schaffte sie zwei Hunderter-Serien, stehend waren es 97 und 99 Ringe und kniend einmal 99 und 100 Ringe. An den 54 restlichen Schützinnen katapultierte sie sich so vorbei.</p>
<p>Für die Senkrechtstarterin ist es der dritte Titel auf nationaler Ebene, dreimal Deutsche Meisterin war sie und dreimal Vizemeister, zur Routine ist ein Wettkampf dieses Gewichtes aber noch nicht geworden: „Die ganzen Ferienwochen über war ich nervös, erst jetzt kann ich mich richtig freuen“, sagte Nina-Laura Kreutzer dem Stadtanzeiger. Die Erleichterung stand ihr ins Gesicht geschrieben.</p>
<p>Auch während des Schießens ist sie alles andere als entspannt, wie sie zugab: „Dann denke ich immer daran, dass ich in den letzten Jahren ja auch einen Titel geholt habe.“ Im Vorfeld wird auf die Deutsche Meisterschaft natürlich mehr und gezielt auf die jeweiligen Disziplinen trainiert, auch die Konzentration selbst wird weiter geschult, das A und O eines Sportschützen.</p>
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		<title>TSV souverän</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 13:21:42 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[4. Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Harreis]]></category>
		<category><![CDATA[SV Hutschdorf]]></category>
		<category><![CDATA[TSV Bad Berneck]]></category>

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		<description><![CDATA[Der TSV mischt weiter mit im Spitzenfeld der A-Klasse IX. Mit einem letztlich souveränen 3:1-Erfolg über den SV Hutschdorf, ebenfalls aufstiegsambitioniert und Tabellenzweiter der Vorsaison, verbesserte sich die Harreis-Elf auf Platz sechs der aktuellen Tabelle. Auch wenn es das Ergebnis nicht so direkt widerspiegelte, so war der Erfolg doch kaum gefährdet. „Mehr als verdient“, nannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der TSV mischt weiter mit im Spitzenfeld der A-Klasse IX. Mit einem letztlich souveränen 3:1-Erfolg über den SV Hutschdorf, ebenfalls aufstiegsambitioniert und Tabellenzweiter der Vorsaison, verbesserte sich die Harreis-Elf auf Platz sechs der aktuellen Tabelle.</p>
<div id="attachment_1629" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/TSV.jpg"><img class="size-full wp-image-1629" title="TSV" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/TSV.jpg" alt="" width="525" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Kaum ein Durchkommen gab es für die Hutschdorfer  - dank der aufmerksamen TSV-Verteidigung.</p></div>
<p>Auch wenn es das Ergebnis nicht so direkt widerspiegelte, so war der Erfolg doch kaum gefährdet. „Mehr als verdient“, nannte ihn Spielertrainer Klaus Harreis, der aber auch die Defizite seiner Schützlinge klar ansprach: „Wir müssen den Sack einfach viel früher zu machen. Wir brauchen zu viele Chancen. Genau das ist auch unser Problem momentan“.</p>
<p>Wie gut, dass er da einen alten Haudegen wie Volkan Bahar in seinen Reihen hatte. Der 34-Jährige war nur selten zu sehen, aber in zwei entscheidenden Momenten war er zur Stelle: einmal in der 39. Minute, mustergültig bedient von Timo Neukam, der sich über rechts durchgesetzt hatte, und einmal in der 54. Minute mit einem Freistoßschlenzer aus 18 Metern. Kein Frage, Volkan Bahar war an diesem Nachmittag die personifizierte Effizienz. Er lieferte seinen ausnahmslos wesentlich jüngeren Offensivpartnern eine eindrucksvolle Lehrstunde an Kaltschnäuzigkeit. Da wo Schumacher, Tobias Neukam und Maximilian Völkl reihenweise die Nerven versagten, war der Torjäger zur Stelle: vor dem Tor.</p>
<p>Nicht dass die drei Genannten ein schlechtes Spiel abgelieferten hätten. Im Gegenteil: Mit großer Laufarbeit und noch größerer Spielfreude stürzten sie die hölzerne Hutschdorfer Hintermannschaft von einer Verlegenheit in die nächste, doch die Krönung blieb aus. Freilich versuchten sie es immer wieder, ließen sich auch durch den zwischenzeitlichen überraschenden 1:1 Ausgleich nicht beirren – der starke Kornitzky (40.) traf nach einem Harreis-Fehler aus 25 Metern in den Torwinkel – und machten weiter Druck.</p>
<p>Dennoch wirkte das frühe 2:1 in Halbzeit zwei wie eine Erlösung. Die Gäste warfen zwar ab Mitte der zweiten Hälfte noch einmal alles nach vorne, brachte aber das TSV-Gehäuse nur selten in Gefahr. Die wohl beste Chance vergab SV-Spielertrainer Zink mit einem Fallrückzieher, der aus acht Metern knapp am rechten Pfosten vorbeistrich. Ungleich gefährlicher aber waren die Konter des TSV. In der 70. Minute hätte Maximilian Völkl den Sack schon zu machen müssen, er vertändelte aber aus aussichtsreicher Position. So wurden die knapp 100 Zuschauer noch einmal auf die Folter gespannt, ehe Sergej Schumacher den Sack nach einem Alleingang endgültig zumachte.</p>
<p><strong>Fazit des Spiels: </strong><em>Der TSV konnte sich glücklich schätzen, Volkan Bahar in seinen Reihen zu haben. Wenigstens er schlug aus den vielen hochkarätigen Chancen Kapital. Ansonsten muss sich die Kurstädter Elf die Kritik gefallen lassen, wieder einmal zu wenig aus ihren Chancen gemacht zu haben. Gegen die zwar tapfer kämpfenden, aber dennoch biederen Gäste wäre ein wesentlich höherer Sieg möglich gewesen. Beste beim TSV waren Schumacher, Timo Neukam und natürlich Bahar. Eine fehlerfreie Partie lieferte auch Youngster Florian Kruhme auf der Verteidigerposition ab.</em></p>
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		<title>Wieder Hochwasser in der Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 13:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser Bad Berneck]]></category>

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		<description><![CDATA[Rekordniederschlag, Dauerregen, Katastrophenalarm,  Überschwemmungen. Mit diesen Worten werden zurzeit Schlagzeilen gemacht. Die immensen Regenfälle sorgen bundesweit in vielen Städten für Ausnahmezustände, ganz zu schweigen von der verheerenden Situation in Pakistan. Und Bad Berneck blieb ebenfalls nicht verschont. Vor allem am vergangenen Freitag führten die starken Regenfälle zu Überschwemmungen, besonders betroffen war diesmal der Bärnreuther Berg. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rekordniederschlag, Dauerregen, Katastrophenalarm,  Überschwemmungen. Mit diesen Worten werden zurzeit Schlagzeilen gemacht. Die immensen Regenfälle sorgen bundesweit in vielen Städten für Ausnahmezustände, ganz zu schweigen von der verheerenden Situation in Pakistan. Und Bad Berneck blieb ebenfalls nicht verschont. Vor allem am vergangenen Freitag führten die starken Regenfälle zu Überschwemmungen, besonders betroffen war diesmal der Bärnreuther Berg. Die Ereignisse dort erinnerten stark an die Geschehnisse am Heinersreuther Weg vor mehreren Jahren.</p>
<p>Allerdings war am Bärnreuther Weg „nur“ ein Haushalt betroffen, der dafür umso heftiger. Stefan Maurer traute seinen Augen kaum, als sein Keller am Freitag unter Wasser stand. Der Bärnreuther Bach war weit über seine Kapazität hinaus angeschwollen und riss Geröll, Astwerk und Pflanzen mit. „Am Ufer des Baches ist viel Indisches Springkraut, das nur ein sehr schwaches Wurzelwerk hat und demnach eine schlechte Uferbefestigung bietet“, so Maurer. Der Bach mündet oberhalb seines Grundstücks in ein Rohrsystem, das ihn eigentlich unter den Anwesen hindurchleiten soll. Doch das mitgeschwemmte Material verstopfte die Betonrohre und durch den Druck wurde ein Schachtdeckel auf Maurers Grund und Boden herausgedrückt, die Wassermassen strömten heraus.</p>
<div id="attachment_1626" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/Hochwasser.jpg"><img class="size-full wp-image-1626" title="Hochwasser" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/Hochwasser.jpg" alt="" width="525" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Parkplatz vor dem Hotel Bube sammelten sich die Wassermassen.</p></div>
<p>„Es ging schlagartig! Wir sahen, wie das Wasser durch den Garten in den Keller drückte. Ziemlich genau achtzig Zentimeter waren es, noch fünf mehr und es hätte den Zählerkasten erreicht“, so der Hausherr. Da war es Freitagmittag halb eins, unmittelbar nach dem starken Schauer. Gleich habe er den Gully aufgemacht, damit wenigstens etwas Wasser ablaufen konnte. Kurz darauf traf auch die Feuerwehr ein und pumpte das Wasser ab. „Nach einer halben Stunde hatten wir die Situation wieder im Griff“, teilte Maurer dem Stadtanzeiger erleichtert mit. „Im Bauwerk haben wir Gott sei Dank keine Schäden. Im Keller ist ein Betonfußboden, da kann schon mal nichts drunter laufen und die Wände waren nicht so lange mit dem Wasser in Kontakt, als dass größere Arbeiten durchgeführt werden müssten. Wir sind wohl noch einmal glimpflich davon gekommen.“ Einzig Elektrogeräte im Wert von ca. 3000 Euro seien in Mitleidenschaft gezogen worden.</p>
<p>Nachdem der Sturzbach das Maurersche Hab und Gut passiert hatte, schoss er laut Feuerwehrkommandant Wolfgang Maisel auf die Fahrbahn in Richtung Hotel Bube. Teilweise wurde die Teerdecke aufgerissen, die Parkplätze bei der Commerzbank wurden überflutet und stark mit Geröll verschmutzt. Zur Hilfe kamen  die Feuerwehren aus Nemmersdorf und Goldkronach, die Sandsäcke auslegten.</p>
<p>Schwerstarbeit für die Feuerwehr</p>
<p>Der Vorfall am Bärnreuther Weg war jedoch längst nicht der einzige Einsatz für die Feuerwehr Bad Berneck an diesem Tag. Im Adalbert-Stifter-Weg liefen infolge des Starkregens einige Keller voll. Laut Maisel drängte das Wasser aus dem Kanal zurück in die Keller. „Der Wasserdruck war so stark, dass sogar die schweren Kanaldeckel auf der Straße hochgedrückt wurden“, berichtete der Bad Bernecker Kommandant. Gegen 13:18 Uhr ging der nächste Alarm für die Feuerwehr ein. Die Bundesstraße B2 in Höhe Edeka-Mittelberger stand ungefähr 40 Zentimeter unter Wasser, dort waren die Gullys verstopft, die von den Einsatzkräften gereinigt wurden. Im Minutentakt gingen danach weitere Notrufe ein. Die Einsätze weiteten sich auch auf die Kulmbacher Straße aus, die Fahrbahn zur Zigeunerbrücke war stark überflutet und voller Geröll und musste von der Feuerwehr wieder befahrbar gemacht werden.</p>
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		<title>Lenia Burdinski begeisterte in den Neuen Kolonnaden</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 07:06:10 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[3. Events]]></category>
		<category><![CDATA[Lenia Burdinski]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen weiteren beeindruckend schönen Abend &#8211; wohl auch einen der letzten unglaublich sommerlich warmen &#8211; verbringen konnte, wer am vergangenen Sonntag in den Neuen Kolonnaden weilte. Die junge, bezaubernd hübsche Lenia Burdinski brillierte mit einer der großen Fragestellungen der Menschheit: Wer bzw. wie versteht man(n) die Frauen? Oder kurz: Frauenversteher gesucht. Die Frage wurde an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen weiteren beeindruckend schönen Abend &#8211; wohl auch einen der letzten unglaublich sommerlich warmen &#8211; verbringen konnte, wer am vergangenen Sonntag in den Neuen Kolonnaden weilte. Die junge, bezaubernd hübsche Lenia Burdinski brillierte mit einer der großen Fragestellungen der Menschheit: Wer bzw. wie versteht man(n) die Frauen? Oder kurz: Frauenversteher gesucht. Die Frage wurde an diesem herrlichen Abend von vielen Seiten beleuchtet.</p>
<p><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Lenia.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1620" title="Lenia" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Lenia-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a></p>
<p>So einerseits aus der Schrank-Perspektive („ich hab´ nichts anzuziehen“), andererseits aus der des immer wieder anstehenden Schuhekaufs. Natürlich aber auch aus der Sicht des Mannes &#8211; hatten sich doch unter die mehr als 50 Besucher tatsächlich einige männliche Speziesvertreter gewagt. Doch auch die durften schmunzeln und an der Lüftung des Geheimnisses teilhaben. Das da lautete: Frauen wollen &#8211; manchmal &#8211; gar nicht verstanden werden, sondern Rätsel bleiben! Und was heißt das für uns, meine Herren: Das verstehe wer will; es liegt &#8211; nicht immer &#8211; an uns&#8230;        ap</p>
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		<title>SVR-Sieg teuer bezahlt</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 06:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wum</dc:creator>
				<category><![CDATA[4. Sport]]></category>
		<category><![CDATA[FC Creußen]]></category>
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		<description><![CDATA[Drei Punkte brachte der SV Röhrenhof vom Auswärtsspiel in Creußen mit nach Hause. Doch musste man sich die Zähler teuer erkaufen. Torjäger Hasan Seker musste mit einer Fußverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden und wird seiner Mannschaft in den nächsten Wochen fehlen. Noch schlimmer erwischte es Jörg Lottes. Mit einer schweren Gesichtsverletzung wurde auch er mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Punkte brachte der SV Röhrenhof vom Auswärtsspiel in Creußen mit nach Hause. Doch musste man sich die Zähler teuer erkaufen. Torjäger Hasan Seker musste mit einer Fußverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden und wird seiner Mannschaft in den nächsten Wochen fehlen. Noch schlimmer erwischte es Jörg Lottes. Mit einer schweren Gesichtsverletzung wurde auch er mit dem Krankenwagen abtransportiert. Aufgrund dieser Ereignisse geriet der 2:1-Erfolg der Nachtmann-Elf zur Nebensache.</p>
<p><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/SVR-in-Creussen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1615" title="SVR-in-Creussen" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/SVR-in-Creussen.jpg" alt="Einige brenzlige Situationen hatte der SVR bei seinem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Creußen zu überstehen. Hier wehrt Spielertrainer Christian Nachtmann einen Schuss der Gastgeber per Kopf ab." width="525" height="215" /></a>Das Verletzungspech suchte den SVR bereits nach zwei Spielminuten heim, als Jens Jungwirth mit einer Muskelverletzung passen musste. Für ihn kam der zuvor lange verletzte Stefan Zimmermann ins Team. Creußen begann couragiert und war in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft.</p>
<p>Röhrenhof tat sich schwer und musste sich erst auf die äußerst widrigen Platzverhältnisse einstellen. Anscheinend war der Creußener Platzwart im Urlaub, und so standen die Spieler bis zu den Knöcheln im Gras. An ein Kombinationsspiel war nicht zu denken, da der Ball überhaupt nicht rollen konnte.</p>
<p>Nach und nach befreiten sich aber die Rot-Weißen und hatten nach einer schönen Flanke von Daniel Sauerstein durch Hasan Seker eine gute Möglichkeit, in Führung zu gehen. Ein Schuss von Cengiz Seker strich auch nur knapp am Gehäuse vorbei.</p>
<p>In der Abwehr zeigten die Fichtelgebirgler an diesem Tag jedoch einige Schwächen, so musste man mehrere brenzlige Situationen überstehen. In den letzen Minuten des ersten Durchgangs hatten die Gastgeber zahlreiche hochkarätige Einschussmöglichkeiten aus kürzester Distanz. Doch Röhrenhofs Torsteher Dominik Kurz zeigte unglaubliche Reaktionen und brachte die Gastgeber schier zur Verzweiflung.</p>
<p>Nach dem Wechsel ging die Nachtmann-Elf schnell in Führung. Nach einem Einwurf in den Strafraum hatte die einheimische Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht. Der für den verletzen Hasan Seker eingewechselte Jörg Lottes bekam das Leder und verwandelte, mit dem Rücken zum Tor stehend, aus der Drehung zur Gästeführung. Röhrenhof hatte nun seine stärkste Phase und legte nach. Der erstmals wieder einsatzfähige Michael Hacker setzte sich auf dem linken Flügel durch und bediente Jörg Lottes, der dann für den freistehenden Michael Bartoschek mustergültig auflegte. Aus ca. zehn Metern Torentfernung traf Bartoschek per Flachschuss zum 2:0.</p>
<p>Danach folgte die schwere Verletzung von Jörg Lottes. Sein Gegenspieler sprang ihn in den Rücken und Lottes schlug mit dem Gesicht auf dem Boden auf. Das Spiel wurde für lange Zeit unterbrochen. Zwei Rettungswagen wurden angefordert, um Hasan Seker und Jörg Lottes ins Klinikum Bayreuth zu bringen. Als nach Wiederbeginn die Röhrenhofer Akteure noch unter Schock standen, schlugen die Einheimischen zu. Ihr stärkster Spieler Koch hatte an der Strafraumgrenze zu viel Platz und zog ab. Gegen seinen Schuss in die untere Torecke hatte Kurz keine Abwehrchance. Als dann Barotschek die Ampelkarte sah, zogen sich die Röhrenhofer zurück und verteidigten mit großem Kampf und einem starken Keeper Kurz den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.</p>
<p>Fazit des Spiels: Am Ende war der Sieg für Röhrenhof zwar glücklich, doch nicht einmal unverdient. Man muss der Mannschaft in Sachen Einsatzbereitschaft und Kampf ein großes Lob zollen. Schließlich hatte man drei verletzte Spieler zu verkraften, musste auf einem unzumutbaren Platz spielen und dazu bei tropischen Temperaturen die letzten 15 Minuten in Unterzahl agieren. Aus einer geschlossenen Röhrenhofer Mannschaft ragte der starke Schlussmann Kurz noch heraus. Zu erwähnen sind noch die unfairen Zuschauer der Gastgeber, was vor allem die ausländischen Spieler auf Röhrenhofer Seite zu spüren bzw. zu hören bekamen.</p>
<p><em>Von Udo Sauerstein</em></p>
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		<title>Stallbrand in Wasserknoden</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 06:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wum</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Rausch]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Schreck]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserknoden]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Maisel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wasserknoden wurden am Morgen des Mittwochs vergangener Woche die Freiwilligen Feuerwehren gerufen. Um 4.35 Uhr gab es die    Alarmmeldung über das Feuer für die Wehren aus Wasserknoden, Bad Berneck, Gefrees, Stein, Marktschorgast, Lützenreuth und Rimlas sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Bayreuth (UG-ÖEL). Insgesamt waren rund 120 Ehrenamtliche im Einsatz. Während den ersten Angaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wasserknoden wurden am Morgen des Mittwochs vergangener Woche die Freiwilligen Feuerwehren gerufen. Um 4.35 Uhr gab es die    Alarmmeldung über das Feuer für die Wehren aus Wasserknoden, Bad Berneck, Gefrees, Stein, Marktschorgast, Lützenreuth und Rimlas sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Bayreuth (UG-ÖEL). Insgesamt waren rund 120 Ehrenamtliche im Einsatz.</p>
<p><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Scheunenbrand.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1612" title="Scheunenbrand" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Scheunenbrand.jpg" alt="Dem raschen Eingreifen der Rettungskräfte war es zu verdanken, dass größerer Schaden beim Brand eines Stalls in Wasserknoden vermieden werden konnte. " width="525" height="215" /></a> Während den ersten Angaben zufolge davon auszugehen war, dass sich keine Tiere mehr im Stall befanden, hat sich beim Eintreffen der ersten Wehren aus Bad Berneck und Wasserknoden herausgestellt, dass etliche Tiere, überwiegend Ziegen, in den Stall zurückgekehrt waren, obwohl sie vorher vom Besitzer bereits außer Gefahr gebracht worden waren.</p>
<p>So mussten neben der raschen Brandbekämpfung zahlreiche Tiere gerettet werden, insgesamt waren rund 150 Ziegen betroffen. Zur Brandbekämpfung wurde ein nahegelegener Teich herangezogen und zwei lange Schlauchleitungen an den rund 300 Meter außerhalb des Ortes gelegenen Bauernhof verlegt. Hier haben sich einmal mehr die kleineren Ortswehren mit ihrer Personalstärke und den Tragkraftspritzen bewährt.</p>
<p>Die unmittelbare Brandbekämpfung wurde durch den Einsatz der Drehleiter aus Gefrees sowie rund zwanzig Atemschutzgeräteträgern maßgeblich abgewickelt. Zur Findung weiterer Glutnester wurde die Wärmebildkamera aus Weidenberg eingesetzt. Betroffen war neben dem Stall ein angebauter Melkstand.</p>
<p>Durch das rasche und fachgerechte Eingreifen der Wehren konnte der Schaden auf ein Mindestmaß begrenzt werden.</p>
<p>Rund 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz, die SEG Bad Berneck des Bayerischen Roten Kreuzes stand der betroffenen Landwirtsfamilie sowie den eingesetzten Kräften zur Verfügung. Der örtliche Stromversorger wurde zur Absicherung ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen.</p>
<p>Die Einsatzleitung, Wolfgang Maisel (Kommandant FF Bad Berneck) und Jürgen Hartmann (FF Wasserknoden), wurde von den Führungskräften Kreisbrandrat Hermann Schreck, Kreisbrandinspektor Winfried Prokisch und Kreisbrandmeister Gerhard Günther unterstützt.</p>
<p><em> Von Carolin Rausch</em></p>
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		<title>Doppelte Pleite für SVR</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 13:32:21 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[4. Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Nachtmann]]></category>
		<category><![CDATA[SV Röhrenhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem vielversprechenden Saisonauftakt mit dem 3:1-Erfolg über den SV Weidenberg ist der nach wie vor personell arg geschwächte SV Röhrenhof auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden: Einer deutlichen 1:4-Niederlage beim TSV Presseck am Donnerstag folgte am Sonntag eine knappe Pleite gegen den BSC Bayreuth-Saas. 3:4 unterlag die Nachtmann-Elf den Lerchenbühlern, wobei der entscheidende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem vielversprechenden Saisonauftakt mit dem 3:1-Erfolg über den SV Weidenberg ist der nach wie vor personell arg geschwächte SV Röhrenhof auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden: Einer deutlichen 1:4-Niederlage beim TSV Presseck am Donnerstag folgte am Sonntag eine knappe Pleite gegen den BSC Bayreuth-Saas. 3:4 unterlag die Nachtmann-Elf den Lerchenbühlern, wobei der entscheidende Treffer der Gäste erst in der letzten Minute der Nachspielzeit fiel.</p>
<p>Damit sind die Rot-Weißen auf Platz acht der aktuellen Kreisliga-Tabelle zurück gefallen.</p>
<h3><strong>TSV Presseck – SV Röhrenhof 4:1 (1:1)</strong></h3>
<p>Man merkte den Gastgebern sofort an, dass sie auf Wiedergutmachung für die in St. Johannis erlittene Auftaktniederlage (3:6) aus waren. Presseck war spielerisch und läuferisch überlegen und spielte Pressing im Mittelfeld, wodurch die Gäste aus Röhrenhof nicht ins Spiel kamen. Außerdem standen die Rot-Weißen zu weit von ihren Gegnern weg. Nicht von ungefähr musste Keeper Riedelbauch schon in der ersten halben Stunde dreimal sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.</p>
<p>Und dennoch wäre den Röhrenhofern fast die Führung gelungen. Spielertrainer Nachtmann war urplötzlich mit einem platzierten und wuchtigen Kopfball zur Stelle, fand aber seinen Meister im Pressecker Keeper. Das erste Tor fiel im Gegenzug, als Ammersdörfer den Ball in den Winkel jagte, nachdem es die SVR-Verteidiger verpasst hatten, das Leder aus der Gefahrenzone zu bugsieren.</p>
<p>Nun schienen die Röhrenhofer erwacht, es folgte ihre beste Phase – und auch der Ausgleich: Nach einem präzisen Pass von Daniel Sauerstein genau in den Lauf von Hasan Seker, zog dieser von der linken Strafraumecke ab und überwand den herausgelaufenen Torwart zum 1:1-Pausenstand.</p>
<p>Nach Wechsel war die Heimelf wieder tonangebend, allerdings war der erneute Führungstreffer ein Geschenk des schwachen Schiedsrichters Klerner. Als sich hinter dessen Rücken ein Stürmer schreiend zu Boden fallen ließ, zeigte er auf den Strafstoßpunkt. Eberhardt ließ sich diese Chance nicht entgehen. Röhrenhof gestattete dem Gegner weiterhin zu viel Spielraum. So auch beim 3:1. Nutznießer der zu laschen Verteidigung war Habla, der ungehindert von der Strafraumgrenze aus abziehen konnte.</p>
<p>Der SVR war zwar bemüht, dem Spiel noch eine Wende zu geben, doch es wollte nichts Konstruktives mehr gelingen. Im Gegenteil: Mussten die Gäste in der Schlussminute auch noch das 1:4 hinnehmen – erneut durch einen äußerst fragwürdigen Strafstoß. Ein Pressecker Stürmer war bereits gefallen, bevor es zu einer Berührung durch Keeper Riedelbauch gekommen war. Was den Unparteiischen nicht daran hinderte, wieder auf den Punkt zu zeigen.</p>
<p>Fazit des Spiels: <em>Unter dem Strich hat die spielerisch bessere Mannschaft verdient gewonnen. Presseck präsentierte sich sehr ballsicher im Mittelfeld. Röhrenhof zeigte nicht den gleichen Einsatz wie im Auftaktspiel gegen Weidenberg.</em></p>
<h3>SV Röhrenhof – BSC Bayreuth-Saas 3:4 (1:1)</h3>
<p>Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Rot-Weißen. Schon in der zweiten Spielminute ging man in Führung: Nach einem Pass von Daniel Sauerstein setzte sich Michael Bartoschek gegen seinen Bewacher durch und spielte in die Mitte, wo BSC-Verteidiger Ermer den Ball unbedrängt in das eigene Tor bugsierte. Auch in den Folgeminuten  bestimmte der SVR die Partie. Doch nach und nach nahmen die Gäste das Zepter in die Hand, waren läuferisch überlegen und kamen zu Torchancen, die jedoch leichtfertig vergeben wurden. Besonders anfällig waren die Hausherren über ihre linke Seite. Immer wieder hatte man gegen den flinken Nsabimana das Nachsehen.</p>
<p>Röhrenhof kam in der ersten Spielhälfte nur noch einmal vor das Gästetor. Kurz vor der Pause glichen die Wagnerstädter dann doch noch aus. Nsabimana versetzte Jens Jungwirth und spielte auf Weber. Bernd Zimmermann wollte noch klären, traf aber im Strafraum nur die Beine seines Gegners. Folgerichtig entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Ermer sicher verwandelte und somit seinen Fehler beim Eigentor wieder gut machte.</p>
<p>Der zweite Durchgang begann mit einer guten Möglichkeit für Hasan Seker. Nach einem langen Ball aus der Abwehr scheiterte er am herauslaufenden Gästekeeper Spindler. Danach machten die Wagnerstädter wieder Tempo, Röhrenhof war weiterhin zu passiv. So dauerte es dann auch nur wenige Minuten, bis die Nachtmann-Elf ins Hintertreffen geriet. BSC-Akteur Knappe hatte im Strafraum zu viel Platz und traf aus halbrechter Position zum Führungstreffer.</p>
<p>In der Folgezeit litt das Spiel unter häufigen Verletzungsunterbrechungen. Röhrenhof versuchte es jetzt mit einer offensiveren Ausrichtung, brachte aber nicht viel zu Stande. Als in der 81. Spielminute Keeper Marco Riedelbauch bei einer Flanke auf der Linie kleben blieb, traf Gästestürmer Will aus kurzer Distanz zum 1:3. Die Partie schien gelaufen.</p>
<div id="attachment_1607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/SVR.jpg"><img class="size-full wp-image-1607" title="SVR" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/SVR.jpg" alt="" width="525" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Lange einen schweren Stand hatte die SVR-Offensive, wie hier Michael Bartoschek (rechts).</p></div>
<p>Doch Röhrenhof steckte nicht auf und kam in der Tat noch einmal heran. Zunächst legte BSC-Keeper Spindler Röhrenhofs Kapitän Cengiz Seker im Strafraum, was zu einem Elfmeter führte. Hasan Seker verwandelte sicher. Danach sah der Gästekeeper die Ampelkarte wegen einer Unsportlichkeit, ehe in der letzten Minute der regulären Spielzeit auch Hasan Seker nach einem unnötigen Foulspiel den gelb-roten Karton gezeigt bekam.</p>
<p>Und dennoch durfte auf Röhrenhofer Seite kurze Zeit später gejubelt werden, als in der Nachspielzeit Youngster Jens Jungwirth einen Freistoß aus 25 Metern im Torwinkel unterbrachte. Doch anstatt sich diesen glücklichen Punkt zu sichern, wurden die Rot-Weißen übermütig und entblößten die Abwehr. So kamen die Bayreuther in der 96. Spielminute doch noch zum verdienten Siegtreffer. Weber bediente Preiss, der aus kurzer Entfernung keine Mühe hatte einzunetzen.</p>
<p>Fazit des Spiels: <em>Wieder einmal folgte auf einen guten Beginn ein Einbruch bei der Nachtmann-Elf. Anstatt weiter mutig nach vorne zu spielen, überließ man dem Gegner die Initiative und lief nur hinterher. Der Sieg der jungen Bayreuther Mannschaft war hochverdient. Beste Spieler der Gäste waren Nsabimana und Göbel. Bei Röhrenhof tat sich kein Akteur hervor.</em></p>
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		<title>Tourismusberater Hübsch kündigt bei der GmbH</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 13:27:36 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Knüppeldick kam es am vergangenen Freitag für die hiesige Kur und Tourismus GmbH. Nicht, dass die witterungsbedingte Absage des Sommernachtsfestes schon genug der schlechten Nachrichten gewesen wäre, platzte eine weitere Hiobsbotschaft herein: Peter Hübsch, seit Dezember 2009 externer Berater der Stadt in Sachen Tourismus, hat seinen Vertrag gekündigt – zum 30. September dieses Jahres. Die Gründe: „Zahlreiche Differenzen mit der Kur und Tourismus GmbH“ und „die anhaltende Verweigerungshaltung der Vermieter.“ Vor diesem Hintergrund sieht er „kein Entwicklungspotenzial für den Fremdenverkehrsort Bad Berneck“, nennt Erster Bürgermeister Jürgen Zinnert, der auch Geschäftsführer der GmbH ist, Details aus dem Kündigungsschreiben.</p>
<div id="attachment_1603" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/KuT-Huebsch.jpg"><img class="size-full wp-image-1603" title="KuT-Huebsch" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/KuT-Huebsch.jpg" alt="" width="525" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Turbulente Tage liegen hinter der Kur und Tourismus GmbH. Am Tag der Absage des Sommernachtsfestes flatterte auch die Kündigung des externen Tourismus-Beraters Peter Hübsch ins Haus. 	</p></div>
<p>Den auf die GmbH bezogenen Passus des Schreibens „beziehe ich einfach einmal auf mich persönlich, wobei ich mich an keine einzige Differenz mit Peter Hübsch erinnern kann, ausgenommen eine aktuelle“, sagte das Stadtoberhaupt, ohne diese näher erläutern zu wollen. Daraus aber eine Kündigung abzuleiten, sei für ihn „nicht nachvollziehbar.“ Gleichwohl habe er sie akzeptiert.</p>
<p>Anders sieht es Peter Hübsch. Er sagt, die Kündigung sei eine logische Konsequenz des zunehmend schlechter werdenden Verhältnisses zu Geschäftsführer Jürgen Zinnert. „Es wurde immer wieder quer geschossen.“ Der Tourismus-Fachmann spricht von Entscheidungen, die ohne sein Wissen und eine Rücksprache mit ihm alleine von Jürgen Zinnert gefällt wurden. Als Beispiele nennt Peter Hübsch einen „dilettantischen Film zum Fichtelgebirgstag, der aus dem Budget der GmbH bezahlt wurde“ oder auch die Absage des Sommernachtsfestes (siehe extra Artikel). Zu vergleichsweise banalen Sachen werde er befragt, sagte der 38-Jährige dem Stadtanzeiger. Gehe es aber um die Absage eines Festes, das seine Mitarbeiter wochenlang und mit großem Engagement geplant hätten, „wird einfach und ohne Rücksprache mit mir entschieden.“ Er hätte übrigens sehr wohl dafür plädiert, das Fest durchzuziehen.</p>
<p>Ungehört in der GmbH-Geschäfts-führung verhallt seien auch seine Kritikpunkte zur täglichen Arbeit in der Tourist-Information. Seine Projektleiterin Claudia Trautmann wäre aufgrund der personellen Engpässe dort fast ausschließlich mit dem Tagesgeschäft beschäftigt gewesen. „Nur, das Tagesgeschäft bringt uns nicht nach vorne.“ Angesprochen habe er das mehrmals, passiert sei nichts. Er selbst habe reagiert und mit Gerald Jung einen Mitarbeiter eingestellt, um Claudia Trautmann zu entlasten. Bezahlt aber wird Gerald Jung nicht von der GmbH, sondern von Peter Hübsch selbst, der wiederum eine vorher festgelegte fixe Summe aus dem Budget der GmbH erhält. Spätestens mit der Einstellung Gerald Jungs war diese Fixsumme aber „zum durchlaufenden Posten“ für Peter Hübsch geworden: Einnahmen gleich Ausgaben.</p>
<p>Und die Verweigerungshaltung der Vermieter? „Das wäre auszuhalten gewesen“, sagt Peter Hübsch, der sogar ein bisschen Verständnis dafür hat, dass der „Gegenwind spürbar zugenommen“ hat. In der Tat sei zuletzt weniger vorwärts gegangen. Das aber sei dem Umstand geschuldet, dass Claudia Trautmann einfach zu sehr in das Tagesgeschäft eingebunden war.</p>
<p>Laut Peter Hübsch brachte nun aber das Verhalten Jürgen Zinnerts im Nachgang eines Filmauftrags das Fass zum Überlaufen. Konkret ging es um einen Auftrag für einen Image-Film, den Peter Hübsch „in vorheriger Absprache und nach ausdrücklichem Auftrag bereits im April durch den Geschäftsführer“ bei einem professionellen Filmteam von Donau-TV platziert hatte. Jürgen Zinnert stornierte diesen Auftrag mit Verweis darauf, dass Peter Hübsch gar keine Befugnis besitze, solch ein Projekt in Auftrag zu geben. Damit war Peter Hübsch natürlich brüskiert, zumal Jürgen Zinnert diesen Vorgang mittels einer Email an einen „wilden Verteiler“ (Hübsch) öffentlich machte, ohne vorher überhaupt mit Hübsch über den Vorgang zu sprechen. Dies dürfte wohl auch die aktuelle Meinungsverschiedenheit gewesen sein, auf die der Bürgermeister anspielte. Nun aber war das Tischtuch zerschnitten, Peter Hübsch verfasste sein Kündigungsschreiben.</p>
<p>Konfrontiert man das Stadtoberhaupt mit den konkreten Vorwürfen von Peter Hübsch, so räumt Jürgen Zinnert ein, dass ihm die verschiedenen Kritikpunkte durchaus bekannt seien, plausibel und nachvollziehbar seien sie aber keineswegs. „Ich habe eine ganz andere Sicht der Dinge, möchte diese aber nicht in der Öffentlichkeit breit treten.“ Alleine zum besagten Auftrag des Image-Films äußerte sich Jürgen Zinnert. „Hier standen Kosten von zunächst einmal über 2000 Euro im Raum, ohne dass ein Konzept bekannt gewesen wäre. Eventuelle Folgekosten, die das Ganze in den fünfstelligen Bereich hätten manövrieren können, waren da noch gar nicht mit eingerechnet. Deshalb habe ich das ganze abgebrochen.“</p>
<p>Neben der Kündigung an den Geschäftsführer der Kur und Tourismus GmbH gingen am Freitag dann zwei weitere aus dem Hause Hübsch in Bad Berneck ein, nämlich an Claudia Trautmann und an Gerald Jung. Beide arbeiten neben Karin Sowada jeweils 20 Wochenstunden in der Tourist-Information und waren wie erwähnt von Peter Hübsch projektbezogen für Bad Berneck eingestellt worden.</p>
<p><em>Mehr dazu in der Ausgabe 32/10 des Stadtanzeigers.</em></p>
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		<title>Sommernachtsfest abgesagt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:42:05 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[1. Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Trautmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sommernachtsfest Bad Berneck]]></category>

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		<description><![CDATA[Am späten Freitagmorgen kam das Aus – mitten hinein in einen heftigen Regenschauer. Da nützten auch alle Prognosen nichts, die über die gesamte letzte Woche für Samstag Wetterbesserung versprochen hatten. Das Sommernachtsfest 2010, es wurde abgesagt. „Ganz, ganz schweren Herzens“, wie Claudia Trautmann von der Kur und Tourismus GmbH dem Stadtanzeiger sagte. Einen Ausweichtermin – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am späten Freitagmorgen kam das Aus – mitten hinein in einen heftigen Regenschauer. Da nützten auch alle Prognosen nichts, die über die gesamte letzte Woche für Samstag Wetterbesserung versprochen hatten. Das Sommernachtsfest 2010, es wurde abgesagt. „Ganz, ganz schweren Herzens“, wie Claudia Trautmann von der Kur und Tourismus GmbH dem Stadtanzeiger sagte. Einen Ausweichtermin – das war im Vorfeld schon deutlich geworden – gibt es nicht.</p>
<div id="attachment_1600" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/sommer.jpg"><img class="size-full wp-image-1600" title="sommer" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/sommer.jpg" alt="" width="525" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Es war schon fast alles angerichtet... Mitten hinein in die Aufbauarbeiten kam die Absage am Freitagvormittag. </p></div>
<p>Wochenlang hatte Claudia Trautmann mit ihrem Team geplant und organisiert. Doch nur 18 Grad waren für den Abend vorausgesagt – je nach Wettermelder die Prognosen von „leichter Bewölkung bis hoher Niederschlagswahrscheinlichkeit“ unterschiedlich. „Wir haben uns unsere Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht“, sagt Claudia Trautmann, „aber es ging nicht anders, das Risiko für uns und unsere Partner wäre zu groß gewesen und der Rasen im Kurpark hätte riesigen, kaum reparablen Schaden genommen“.</p>
<p>Sie hatte sich selbst am Freitagmorgen von den Bedingungen ein Bild gemacht, man hatte schon mit dem Aufbau begonnen, und schon da waren tiefe Spuren und Furchen auf dem Grün zu Tage getreten. „Der permanente Regen von Donnerstag auf Freitag hat den Rasen komplett aufgeweicht, die Wiese gleicht eher einem Sumpf. Das konnten wir nicht verantworten.“</p>
<p>Hinzu kommt das Risiko, das die Beschicker zu tragen gehabt hätten. Auch aus Rücksicht auf sie, erfolgte das Aus. Nicht auszudenken, wenn alles aufgebaut worden wäre, alle Essens- und Getränkestände voll mit Personal gewesen wären und dann nur ein Häuflein Besucher gekommen wäre, macht die Organisatorin die Problematik deutlich. Wolfgang Fiebich vom Bayreuther Szenelokal Borracho, zuständig für alle Getränkestände, hatte laut Claudia Trautmann auf Anfrage auch für die Absage plädiert – „angesichts der äußeren Bedingungen mit nur 18 Grad, die sich im Kurpark anfühlen wie 16“.</p>
<p>So bleibt der Schaden für die Stadt wenigstens überschaubar. Zwar werden wohl geringe Ausfallgagen für die Musiker fällig, im Vergleich zu einem Fest mit nur einigen wenigen Besuchern, ist dies aber verkraftbar. Abgesehen von dem riesigen Organisationsaufwand  und den vielen enttäuschten Bad Berneckern und ihren Gästen, die natürlich gerne ihr beliebtestes Fest gefeiert hätten.</p>
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		<title>Kunststraße 2010 im Zeichen des weißen Goldes</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 12:58:08 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[3. Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kunststraße Bad Berneck]]></category>
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		<description><![CDATA[Das 300-jährige Jubiläum zur (Wieder-)Erfindung des Porzellans durch Johann Friedrich Böttger und von Tschirnhausen in Meißen hat Bad Berneck – gelegen im geografischen Mittelpunkt der Porzellanstraße &#8211; zum Anlass genommen, die Kunststraße 2010 dem Thema „Porzellan aus Oberfranken“ zu widmen. Geworden ist daraus eine Ausstellung in rund 20 Schaufenstern, die den Bogen spannt vom Rokoko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 300-jährige Jubiläum zur (Wieder-)Erfindung des Porzellans durch Johann Friedrich Böttger und von Tschirnhausen in Meißen hat Bad Berneck – gelegen im geografischen Mittelpunkt der Porzellanstraße &#8211; zum Anlass genommen, die Kunststraße 2010 dem Thema „Porzellan aus Oberfranken“ zu widmen.</p>
<div id="attachment_1596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><a href="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Porzellan.jpg"><img class="size-full wp-image-1596" title="Porzellan" src="http://stadtanzeiger.cc/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Porzellan.jpg" alt="" width="525" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Nur noch wenige Manufakturen bieten heute noch handbemaltes Porzellan an. An einem Musterteller ist erkennbar, wie Blumen im Meißener Stil entstehen. Neben den klassischen Beispielen eine Vase und ein Schälchen, die in den 50er Jahren an der Fachschule Selb entstanden. </p></div>
<p>Geworden ist daraus eine Ausstellung in rund 20 Schaufenstern, die den Bogen spannt vom Rokoko bis heute – beginnend mit zwei festlich gedeckten Tafeln: die eine eine Festtafel aus der Zeit des Rokoko, die einem Adels- oder reichen Kaufmannshaus entstammen könnte, die andere eingedeckt mit dem Porzellan, mit dem die VIP-Logen der Fußball-WM 2010 in Südafrika eingedeckt wurden.</p>
<p>Dazwischen eine kleine Zeitreise durch die 30er-, 50er-, 70er- und 90er-Jahre, dem bummelnden Betrachter präsentiert durch einen Blick in ein „Wohnzimmer“ des jeweiligen Jahrzehnts. Und die heutige Anpassung von Porzellanservicen an die Verzehrgewohnheiten unterschiedlichster Kulturen werden an den Beispielen Pizza und Pasta-Geschirr sowie in einem Fenster, das sich den unterschiedlichen „Früh-stückskulturen“ verschiedener Länder widmet, dokumentiert.</p>
<p>Aber auch diejenigen, die sich für die Herstellung des „weißen Goldes“ interessieren, kommen nicht zu kurz: Von den Mineralien, die zur Porzellanherstellung benötigt werden, über die Herstellung der so genannten Massen, aus denen Porzellan produziert wird und dem am Beispiel eines Glöckchens dargestellten Produktionsprozess, bis hin zu unterschiedlichsten Methoden der Porzellandekoration reicht die Dokumentation.</p>
<p>Eher unterhaltsam die Fenster zum Thema „Kursioses und Liebenswertes“: Dort finden sich zum Beispiel eine Sammlung von Porzellanfingerhüten und –nadelkissen (teilweise handbemalt) und unterschiedlichste Salzstreuer. Zum Thema „Porzellan in der Werbung“ finden sich nicht nur die unterschiedlichsten Aschenbecher, sondern auch originelle Werbegeschenke wie Ölfässer, Markenturnschuhe oder Elektro-Sicherungen. Für die Herren dürfte das Fenster zum Thema „Porzellan-Bierkrüge“ von Interesse sein, die Damen begeistern sich vielleicht für die bis in die 60er Jahre sehr beliebten Sammeltassen.</p>
<p>Hier findet sich auch eine Rarität: Da es in früheren Zeiten für Damen nicht schicklich war, in der Öffentlichkeit Schnaps zu trinken, wurden (und werden von der Firma Lindner) dafür spezielle kleine Schnapstässchen produziert, die – zusammen mit den passenden Minifläschchen – auch der Damenwelt den Genuss von Hochprozentigem erlaubten. Der passende Trinkspruch hieß dann logischerweise „Hoch die Tassen!“.</p>
<p>Eine Rarität aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft ist die Karlsbader Kaffeemaschine, ausschließlich hergestellt von der Firma Walküre in Bayreuth: Sie ist komplett aus Porzellan gefertigt, benötigt keinen Papierfilter, und der vollständig glasierte Schlitzfilter beeinflusst oder verringert das Aroma des Kaffees daher nicht. Entsprechend ist sie beliebt bei Kaffeefans, Gourmets, aber auch professionellen Kaffeeverkostern auf der ganzen Welt.</p>
<p>1903 wurde die erste Karlsbader Kaffeemaschine von der Firma Walküre in Bayreuth vorgestellt. Die ausgestellte Form wird seit ihrer Erstausformung 1913 unverändert angeboten. Für Liebhaber des klaren Designs gibt es seit einigen Jahren den modernen Bruder, die Bayreuther Kaffeemaschine in schnörkelloser, klarer Formensprache.</p>
<p>Die Kunststraße, die in den Schaufenstern unter der Pizzeria Italia beginnt, endet am Marktplatz und im Kolonnadenweg mit einem Rückblick in die Geschichte des Porzellans: ein chinesisches Märchen zur Erfindung des Porzellans, eine Anmutung, wie Johann Friedrich Böttgers Werkstatt ausgesehen haben mag – und einige Teile des rotbraunen Steinzeugs, das die ersten erfolgreichen Ergebnisse des Forschung von Tschirnhausens und Böttgers war, ehe im Jahr darauf tatsächlich auch in Europa das Geheimnis der Herstellung des „weißen Goldes“ entschlüsselt wurde.</p>
<p><em>Von Sandra Schiffel<br />
</em></p>
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