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Letzte Chance für Jugendtreff
Der neu gegründete Bad Bernecker Jugendverein zwischen Hoffen und Bangen. Klappt es mit dem stationären Jugendtreff nun im ehemaligen Raiffeisengebäude? Noch in diesem Monat soll eine Entscheidung fallen.

Klappt es mit dem Jugendtreff im Obergeschoss des alten Raiffeisengebäudes in der Rotherstraße? Eine Begehung durch das Landratsamt soll noch in diesem Monat Klarheit bringen. Das Erdgeschoss ist an die Versicherungsagentur von Arnold Fick vermietet.
Nachdem sich die Hoffnungen auf einen stationären Treff im ehemaligen Schwesternwohnheim des Alten Krankenhauses aus Kostengründen zerschlagen hatten und auch die Alternativmöglichkeit Hallenbad als nicht realisierbar eingestuft werden musste, haben die Verantwortlichen des neu gegründeten Jugendvereins „U.D.O.“ nun die Räume in den Obergeschossen des alten Raiffeisengebäudes in der Rotherstraße ins Visier genommen.
Abgesehen von der nicht ganz so günstigen Lage – insbesondere für die Kinder und Jugendlichen aus der Blumenau -, biete das Gebäude „alles, was man sich nur wünschen kann“, sagt Gerald Jung, der Vorsitzende des Vereins und fügt hinzu: „Es gibt hier wunderschöne Räume – und viele noch dazu -, die man auf unterschiedliche Weise nutzen könnte.“ Beispielsweise könnte man, so eine Idee des Vorsitzenden, Räume für Lern- oder Nachhilfegruppen mit einrichten. Das Wohl und Wehe, das Ob oder Ob nicht hängt nun vom Landratsamt Bayreuth ab. Stimmt es bei seiner Begehung, die noch in diesem Monat stattfinden soll, einer Nutzungsänderung zu, und ginge diese Nutzungsänderung „mit minimalen Retuschen“ (Gerald Jung), also auch kostengünstig, über die Bühne, dann stünde dem Einzug des Jugendtreffs nichts mehr im Wege.
Sollten allerdings enorme bauliche Veränderungen zur Auflage gemacht werden, dann wird man das Projekt wohl vorerst einmal begraben dürfen. „Die Stadt könnte dann ihren Teil der Abmachung, nämlich kostenlos Räume für die Jugendlichen zur Verfügung zu stellen, nicht einhalten“, sagt Gerald Jung. Gibt es dann vielleicht noch eine andere Alternative, einen Plan B?
Mehr dazu ind er Ausgabe 28/10 des Stadtanziegers.




















