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Abschied Kreutzers trübt Meisterfreuden der Schützen

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Es ist vollbracht. Die Meisterschaft der ersten Mannschaft der SG Bad Berneck ist nun endgültig in trockenen Tüchern. Mit einem überlegenen 1526:1467-Sieg über den Tabellensechsten St. Veit Hüttstadl sicherte sich das junge Kurstädter Luftgewehr-Quartett die Meisterehren in der Gauoberliga und feierte gleichzeitig den Aufstieg in die Bezirksliga.

Jugendliches Ausnahmequartett. Von links: Andreas Schürhoff, Nina-Laura Kreutzer, Marco Schürhoff und Thorsten Heinzel.

Abermals Nina-Laura Kreutzer führte die junge Riege mit 392 Ringen an, gefolgt von Andreas Schürhoff mit 381 Ringen. Thorsten Heinzel mit 380 Ringen und Marco Schürhoff mit 373 Ringen ergänzten das gute Gesamtergebnis.

Leicht getrübt wird dieser nun vollbrachte größte Erfolg der jüngsten Vereinsgeschichte allerdings vom Wechsel der unangefochtenen Ausnahmeschützin Nina-Laura Kreutzer. Sie wird, so vermeldet der hiesige Schützenverein, in der kommenden Saison bei der SG Coburg anheuern. Die Vestestädter sind eine der ersten deutschen Adressen im Schützensport, stellen unter anderem den amtierenden Deutschen Meister im Luftgewehr-Mannschafts-Wettkampf. Dort wird sie entweder in der ersten oder zweiten Bundesliga, vielleicht aber auch in der Bayernliga an den Start gehen.

So groß der sportliche Verlust wiegt, so viel Verständnis bringt man in Reihen der SG-Verantwortlichen für die Entscheidung der 15-Jährigen auf. „Nina-Laura hat in dieser Saison einmal mehr bewiesen, welch großes Talent in ihr steckt. Sie ist fraglos eine Ausnahmeathletin. Deshalb ist ein Wechsel zu einem großen Verein unabdingbar. Hier kann sie sich am besten weiterentwickeln“, sagte Vorsitzender Erwin Kurz.

Dennoch sind sich die Verantwortlichen einig, dass die neue Liga auch ohne Nina-Laura Kreutzer gehalten werden kann. „Es wird schwer“, orakelte Erwin Kurz, „zumal man schon konstant um die 1520 Ringe hinlegen muss. Aber ich habe größtes Vertrauen in unsere junge Garde“. Auf ihr ruhen die Hoffnungen des gesamten Vereins. Der ebenfalls erst 15-jährige Patrick Bauer, der in der zweiten Mannschaft für Furore sorgt, wäre ein Kandidat, für den vakanten Posten


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