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Bambi liebt Haferflocken und am Hals kraulen

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Nach dem Mittagessen geht es in den Garten, und am Abend wieder zurück ins Haus in der Bahnhofstraße. So sieht derzeit der Tagesablauf von Bambi aus, dem Rehkitz, das Wolfgang Maisel zusammen mit seiner Tochter Elke Schuster aufzieht (der Stadtanzeiger berichtete). Das Rehkitz ist mittlerweile knapp drei Monate alt und schon kräftig gewachsen. Etwa 25 Zentimeter misst es von den Hufen bis zu den Schultern.

Nico Schuster füttert Bambi mit Löwenzahnblättern, seine Schwester Leni gibt Dackelhündin Emma die restliche Milch zu trinken.

Nico Schuster füttert Bambi mit Löwenzahnblättern, seine Schwester Leni gibt Dackelhündin Emma die restliche Milch zu trinken.

Hat der junge Rehbock anfänglich nur Milch getrunken, stehen jetzt zusätzlich noch Haferflocken und Blätter auf dem Speiseplan. „Einmal hat er auch schon Obst gegessen. Da Rehe Wiederkäuer sind, ist ihm die Säure des Obstes aber nicht bekommen“, erklärt Wolfgang Maisel. Über die Milch aus der Nuckelflasche freut sich übrigens nicht nur Bambi, Dackelhündin Emma darf die Flasche stets leer trinken. Diese tierische Freundschaft hat sich in den letzten Wochen noch verstärkt, Emma weicht kaum von Bambis Seite. „Wenn ich das Reh abends aus dem Garten hole, kommt es nur her, wenn unser Dackel dabei ist. Bambi ist sehr auf den Hund fixiert“, beschreibt Maisel diese außergewöhnliche Verbundenheit. Aber auch mit den Schafen, die in Maisels Garten leben, kommt Bambi bestens zurecht.
Überhaupt fällt auf, dass das Reh recht zutraulich ist. Von Nico und Leni Schuster, Maisels Enkelkindern, lässt es sich ganz selbstverständlich füttern, frisst beiden aus der Hand. Und auch das Anlegen des Geschirrs, ohne das die Fahrt in den Garten nicht möglich wäre, klappt mittlerweile ohne Probleme. „Da weiß es dann, dass es ins Freie geht“, so Maisel. Am liebsten aber mag es Bambi, wenn man ihm den Hals krault. Das dürfen dann gerne auch Wolfgang Maisel und seine zwei Enkelkinder gleichzeitig zusammen machen.

 


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