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Blütenfest litt unter Wetterkapriolen

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hätte nicht Petrus einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht. Regen, Regen und nochmal Regen schickte der  Wettergott hinunter zum 54. Bad Bernecker Blütenfest und verhagelte den Veranstaltern so die Festtage.

Am freitäglichen Kindernachmittag war der Regenschirm ein ständiger Begleiter.

Zwar will Wolfgang Spannruft am Dienstag dieser Woche keine Zahlen vorlegen („Das ist noch viel zu früh, ich muss mich jetzt erst um wichtigere Sachen kümmern“), alleine die Stimmung des Festwirtes lässt aber darauf schließen, dass der Besuch und der Umsatz doch hinter seinen Erwartungen zurück geblieben sein mussten. So ist die knappe Antwort auf die Frage, ob das Wetter den Besuch beeinträchtigt habe, die einzig verwertbare Aussage, die man in Sachen Blütenfestbilanz bekommt. „Mehr als beeinträchtigt“, gibt Spannruft in aller Kürze zu verstehen.

Etwas konkreter wird da Erster Bürgermeister Jürgen Zinnert. Der sagt, der Ausschank sei weit hinter dem des Vorjahres zurückgeblieben. „Wie mir Herr Spannruft sagte, fehlten alleine am Freitag und Samstag rund zehn Hektoliter im Vergleich zum Vorjahr“. An den Abenden sei das Festzelt aber relativ gut gefüllt gewesen, insbesondere am Freitag, als die Band „Partyteufel“ auf der Bühne stand. „Einzige Ausnahme war der Sonntag. Obwohl eine wirklich gute Zehn-Mann-Blaskapelle gespielt hat, hätte man die Bänke um halbacht auch hochklappen können.“ Als mögliche Gründe hierfür nennt Jürgen Zinnert einerseits das abermals miese Wetter, anderseits, so vermutet er, könnte auch das Relegationsspiel des 1. FC Nürnberg gegen Augsburg einen größeren Besuch verhindert haben.

Sonst aber könne er wenig zum kommerziellen Erfolg bzw. Misserfolg des Bad Bernecker Traditionsfests sagen, gesteht der Bürgermeister. Der dann aber ins Schwärmen gerät, als der Festumzug am Sonntagnachmittag zur Sprache kommt. „Ein beeindruckender Umzug. Toll, was sich die Vereine alles haben einfallen lassen. Das hat mich sehr gefreut. Dafür kann ich allen Teilnehmern und Organisatoren nur ganz herzlich danken.“

Mehr dazu in der Ausgabe 20/10 des Stadtanzeigers


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