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Durchschnittliches Jahr beim SVR

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Als ein durchschnittliches Jahr stufte SVR-Vorstand Ulrich Trepl das abgelaufene Jahr ein. Sportlich konnte sich zwar nur die erste Mannschaft in der Kreisliga halten, während die zweite Mannschaft den Gang in die B-Klasse antreten musste. Auch finanziell lief 2011 zwar „nicht so gut“. Doch gelang es, das bestehende Brauereidarlehen zurückzuzahlen. Allerdings wies Trepl auch darauf hin, dass man weiter einen „ordentlichen Betrag“ von der Stadt zu erwarten habe.

Im Bild von links: Vorstand Ulrich Trepl, Volker Zimmermann, Heiner Vogel, Johannes Birkelbach, Waldemar Will, Jens Wolfrum, Karl-Heinz Müller, Reiner Freiberger, Dieter Döbl, Holger Lutz und Sportreferent und 2. Vorstand Udo Sauerstein.

Letzteres freilich ohne dass sich derzeit ein Zeitpunkt für einen Geldfluss abschätzen ließe. Insgesamt hatte der SV Röhrenhof im Berichtsjahr an seinen gut eingeführten Veranstaltungen festgehalten, wie Trepl ausführte. Im Winterprogramm habe man einen Abend mit Blues als Versuch gestartet. Das Johannisfeuer litt hingegen unter der kalten Witterung. Alle Aktivitäten wurden deshalb in Richtung Feuer verlagert. Auch zur Sport-platzkerwa war das Wetter durchwachsen. Eine Aktion von Radio Mainwelle,  ein Trip zur Bayreuther Hütte in Österreich, war der Hintergrund für eine gewisse Personalknappheit zur Kerwa. Auch kollidierte die Veranstaltung diesmal mit dem DFB-Pokal, der in Turnierform ausgetragen wurde. Dennoch gelang die Durchführung. Und was den Pokal betrifft, will sich der SVR den neuen Modus zunutze machen und hat sich deshalb um die Durchführung eines Qualifikationsturniers beworben.
Unter schlechtem Wetter litt hingegen das Westernfest. Selbst eine Absage war zwischendurch in der Vorstandschaft erwogen worden. Aber auch hier entschloss man sich, die Veranstaltung durchzuziehen. Trepl erinnerte dann noch aus dem Jahresprogramm an gemeinsame Weihnachtsfeiern für die Jugendmannschaften. Erstmals nach Jahren fand auch wieder eine zentrale Weihnachtsfeier im Sportheim statt.
„Es war im Bereich Veranstaltungen ein durchschnittliches, eher mäßiges Jahr“, zeigte sich Trepl mit der Bilanz jedenfalls insgesamt nicht recht zufrieden.
Im Baubereich habe sich der SV Röhrenhof im vergangenen Jahr im Wesentlichen um den Bestand gekümmert. Zu erledigen waren Arbeiten am Zaun um den Sportplatz, und naturgemäß stand auch die Platzpflege im Mittelpunkt. Am Spielplatz galt es den Zaun zu streichen. Umgesetzt werden konnte die Idee eines Trikotlagerraumes. „Das äußere Erscheinungsbild unserer Anlagen wird immer ansehnlicher“, war Trepl im Baubereich mit dem Erreichten dafür zufrieden. Außerdem gab es wieder eine Wanderung gemeinsam mit dem Siedlerbund.
Das laufende Jahr bringt nun im Frühsommer wieder einen Vereinsausflug an den Spitzingsee. Auch eine gemeinsame Tour mit den Siedlern, diesmal eine Burgenwanderung in Bad Berneck, ist wieder geplant. Weiterhin soll es auch wieder einen Dorfabend geben. Das Programm dafür sei allerdings noch im Entstehen. Dazu kommen die bewährten Veranstaltungen wie Kanzfeuer, Westernfest, Kerwa, Irischer Abend und Weihnachtsfeiern.
Sportlich werde man hingegen sehen, wo der Weg hingehe. Ziele seien der Nichtabstieg der ersten Mannschaft und der Aufstieg der Reserve. Vor allem aber die beiden Teams personell stabil zu halten. Ein wichtiger Termin, was aktuelle Arbeiten am Sportgelände betrifft, wird nach den Planungen die Aktion Zamm geht’s am 14. April. Dann soll in einer konzertierten Aktion das Vereinsgelände auf Vordermann gebracht werden.
„Das Jahr 2012 habe nun bereits deutlich besser als das vergangene angefangen“, sah Trepl dann vor allem in neuester Zeit eine positive Entwicklung. Er stellte heraus, dass die Besucherzahlen im Winterprogramm positiv waren. Und forderte alle Vereinsmitglieder auf, aktiv und kreativ zu sein,. Ideen zu entwickeln, und auch Werbung für die Aktivitäten des Vereins zu machen.
Im sportlichen Bereich sagte dann der Abteilungsleiter Christoph Tröger zu, dass die erste Mannschaft alles versuchen werde, die Klasse zu halten. Ein weiteres Ziel sei es, die einzelnen Teams personell stabil zu halten. Wie am Rande zu hören war, schaue derzeit auch alles so aus, als ob Trainer Christian Nachtmann den Rot-Weißen noch nach Saisonende erhalten bliebe. Die von Marjan Pjentek betreute zweite Mannschaft hingegen ist weiter in Reichweite der Tabellenspitze und hofft nach dem letztjährigen Abstieg nun eine unmittelbare Rückkehr in die A-Klasse bewerkstelligen zu können.
Im Jugendbereich hingehend müsse künftig das Augenmerk darauf gerichtet werden, die Spieler stärker als bisher bei der Stange zu halten. Nach dem Beitritt zur JFG Fichtelgebirge sei die personelle Basis doch geschrumpft. In der JFG sind derzeit die Teams der  A- bis D-Jugend integriert. Jugendleiter Jörg Allahut gab dann auch einen Abriss über die Kleinfeldmannschaften, wo der SVR drei E-Jugend-, zwei F-Jugendteams und eine sehr gut frequentierte G-Jugend, die auch mehrere Trainingseinheiten mit dem SV Seybothenreuth ausrichtet, ins Rennen schickt. Der Saisonverlauf insgesamt sei jedenfalls sehr positiv. Allahut dankte allen Verantwortlichen und Betreuern. Diese sind beispielsweise im Kleinfeld für die E-Jugend Stefan Wolfrum, Gunnar Albert und Ulrich Trepl, für die F-Jugend Rossano Niso und Jörg Allahut sowie für die G-Jugend Martin Zimmermann, Bernd Zimmermann und Nils Zahn. Alle Teams boten ihren Spielern auch ein reichhaltiges Programm neben dem Fußballplatz. So gab es etwa eine Wanderung nach Brandholz mit Kartoffelfeuer, eine EM-Malaktion und einen Kinobesuch in Bayreuth. Im Sommer wie im Winter war das DFB-Mobil zu Besuch. Es wurde eine Busfahrt nach Nürnberg ins Stadion unternommen, und nun läuft eine Bewerbung des SVR-Nachwuchses als Einlaufkids bei einem Heimspiel des 1. FC Nürnberg.
Kassierer Werner Völkl konnte in seinem nachfolgenden Kassenbericht vermelden, dass die Abzahlung eines Brauereidarlehens gelungen war. Als „Rückgrat des Vereins“ begrüßte Vorstand Ulrich Trepl dann die für langjährige Vereinszugehörigkeit zu ehrenden Mitglieder. Karl-Heinz Müller, Dieter Döbl, Rainer Freiberger, Heiner Vogel, Johannes Birkelbach und Waldemar Will sind seit 40 Jahren im SVR. Volker Zimmermann, Holger Lutz und Jens Wolfrum sind seit 25 Jahren dem Sportverein treu geblieben.
Sportreferent Udo Sauerstein stellte heraus, dass der Sportverein in Röhrenhof der Mittelpunkt des Dorfgeschehens sei. Zudem könne die Stadt auch für ihre Zwecke, etwa als Wahllokal, auf das Sportheim zurückgreifen. Der Stadtrat werde die Vereine so gut es gehe unterstützen. Er bat allerdings um Verständnis dafür, dass die Stadt in die Infrastruktur investieren müsse und deshalb weiter keine freien Mittel vorhanden seien. „Sportlich wünsche ich dem SV Röhrenhof, dass wir die Kurve kriegen“, betonte der Sportreferent. In der abschließenden Aussprache bat Thomas Sauerstein darum, dringend auch Zaun und die Auswechselbänke bei Arbeitseinsätzen herzurichten.     H. Judas


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