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Einweihungstermin für KuKuK steht

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Der Umbau des Alten Kindergartens ist eines der Projekte, das im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader durch die Wohlfühlregion Fichtelgebirge gefördert wird. Nun hat sich die Lenkungsgruppe mit Landrat Hermann Hübner an der Spitze über den Stand der Arbeiten informiert.

Landrat Hermann Hübner und der Lenkungsausschuss der Wohlfühlregion sehen sich die Baustelle im Alten Kindergarten an.

Der Alte Kindergarten soll bekanntermaßen als künftiger „Fichtelgebirgs-Kultur-Raum“ ein Veranstaltungsort für die ganze Region werden. Laut Auskunft von Dekan Hans-Martin Lechner an seine Gäste schreiten die Arbeiten plangemäß voran. Die Außenarbeiten sind schon weitgehend abgeschlossen.

Wichtigste augenfällige Änderung: Der Zugang zum Gebäude erfolgt nach einer Verlegung künftig über die bisherige Terrasse. Dahinter entstand ein einladender Foyerraum. Insgesamt stehen außen nun nur noch Pflasterarbeiten und einige Arbeiten an der Isolierung an.

Dach-, Fenster-, Türenarbeiten seien alle soweit abgeschlossen, erläuterte Architekt Werner Schertel bei einem Rundgang. Innen sind im eigentlichen Saal Estricharbeiten und im Toilettenbereich die Sanitärinstallation im Laufen. Als größere Blöcke stehen noch Elektro- und Malerarbeiten an. Wie der Architekt weiter bekannt gab, sollen alle Gewerke bis Ende September abgeschlossen sein. Und mit dem 8. November, 15 Uhr, steht laut Dekan Hans-Martin Lechner inzwischen auch schon ein Termin für die offizielle Einweihung fest.

Landrat Hermann Hübner erläuterte den Teilnehmern der Besichtigungstour, dass das regionale Entwicklungskonzept der Wohlfühlregion Fichtelgebirge sieben Handlungsfelder enthält, in die die Projekte eingeordnet sind. Der „Fichtelgebirges-Kultur-Raum“ gehöre zum Handlungsfeld „elements5“, mit dem rund um die fünf Elemente „Wasser – Bewegung – Ernährung -Kräuter – Ruhe/Kultur“ neue Angebote geschaffen und bestehende verbessert werden sollen. Weitere Projekte aus dem Handlungsfeld seien beispielsweise „Essbares Fichtelgebirge“ mit der Ausbildung der Wildkräuterköche oder die Einrichtung einer „Nacht– und Kräuter-Nordic-Walking-Strecke“ in Kornbach.

Der Fichtelgebirgs-Kultur-Raum in Bad Berneck wurde in der Steuerungsgruppensitzung vom 12. November 2008 beschlossen. Nach der Aufstellung der Co-Finanzierung wurde der Antrag am 15. Juli 2010 eingereicht und der Zuwendungsbescheid am 23. November 2010 ausgestellt. Im Frühjahr 2011 begann dann der Umbau. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 402.000 Euro, trotz Leader-Zuschuss von 148.000 Euro und Mitteln der Oberfrankenstiftung, des Landkreises und des Landeskirchenamtes hat die evangelische Kirchengemeinde rund 43.000 Euro selbst zu tragen. Eine Summe, zu der Dekan Lechner ergänzte, dass besondere Anstrengungen nötig waren, nachdem sich der Eigenanteil durch Preissteigerung erhöht hatte.

Ziel sei es, einen Veranstaltungsort für die Fichtelgebirgs-Kultur zu schaffen, so der Landrat weiter. Diese solle in Form von Kursen und Veranstaltungen lebendig werden. Zielgruppen seien dabei Einheimische, Kinder, Jugendliche, Gäste und heimatorientierte Gruppen. Der Trägerverein KuKuK habe schon einige derartige Veranstaltungen organisiert und werde dies umso lieber machen, wenn er auf einen modernisierten und technisch ausgestatteten Veranstaltungsraum zurückgreifen kann.

Als „eine ganz wichtige Sache für Bad Berneck“ stufte auch Alexander Popp als KuKuK-Vorsitzender das Projekt ein. Und er erinnerte daran, dass es vier Anläufe gebraucht hatte, bis die Förderanträge beisammen waren. Der Alte Kindergarten solle künftig Kristallisationspunkt sein. „Man ist froh, wenn man Anlaufpunkte findet, wo sich Menschen treffen können“, so Popp weiter.                                                     Harald Judas

 


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