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Endlich – Heinersreuther Weg wird in Angriff genommen

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Neben der Verabschiedung des Haushalts standen bei der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag weitere wichtige Punkte auf der Tagesordnung. So wurde bereits der Auftrag für die Sanierung des Heinersreuther Wegs vergeben.

Im Februar 2005 begann die schier unendliche Geschichte: Damals staute sich das Wasser im Kanal und riss die Teerdecke des Heinersreuther Wegs auf. Bis heute wurde die Straße mit immer neuen Provisorien geflickt. Jetzt hat das Martyrium der Anwohner ein Ende, die Straße und der Kanal werden saniert. Während der über ein Jahr lang dauernden Bauarbeiten wird die Geduld der Anwohner jedoch noch einmal auf eine harte Geduldsprobe gestellt.

Und diesmal dürfen die Anwohner, die seit Jahren mit einem Provisorium leben müssen, auch sicher sein, dass zügig mit den Arbeiten begonnen wird. „Um auch wirklich eine Förderung in Höhe von insgesamt 90 Prozent zu bekommen, muss mit der Maßnahme noch heuer begonnen werden und die beauftragte Firma muss spätestens bis zum 31.12.2011 abgerechnet haben.“ Und die Firma, die aufgrund des günstigsten Angebots den Zuschlag erhalten hat, ist die Firma Günther Bau aus Stadtsteinach, die zuletzt auch schon für die Kanalarbeiten in der Blumenau verantwortlich zeichnete. Insgesamt beläuft sich die Summe auf brutto 1.199.813,20 Euro (netto: 1.008.246,39 Euro), aufgeteilt in 706.826,28 Euro für Hochwasserfreilegung, 166.245,68 Euro für die Wasserversorgung, 146.096,18 Euro für Kanal- und 180.645,06 Euro für Straßenarbeiten. Ohne Gegenstimme wurde die Vergabe beschlossen, auch wenn sich Richard Schneider einen Seitenhieb in Richtung Wasserwirtschaftsamt nicht verkneifen konnte. „Uns wurde hier für 300.000 Euro ein Tosbecken in der Ölschnitz für den Heinersreuther Bach aufgedrängt. Sollte das Bächlein tatsächlich einmal so viel Wasser führen, dass dieses benötigt würde, hätten wir allein durch die Ölschnitz ein natürliches Tosbecken.“

Da während der Bauphase die Geduld der Anwohner ein weiteres Mal auf eine harte Probe gestellt wird, soll zusammen mit der Baufirma ein Informationsgespräch stattfinden, in dem das genaue Vorgehen erklärt wird.


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