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Feuerwehr im Hochwassereinsatz

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Die steigenden Temperaturen und die damit einhergehende Schneeschmelze sowie die starken Regenfälle haben am vergangenen Wochenende in Bad Berneck zu starken Überflutungen geführt. Das Hochwasser beschäftigte die Feuerwehr fast das komplette Wochenende, Einsatzschwerpunkte waren der Heinersreuther und Bärnreuther Weg, Hohenknoden sowie der Galgenberg.

Am Heinersreuther Weg rissen die Wassermassen zahlreiches Geröll mit, das dann die Wassereinläufe verstopfte.

Einen gehörigen Schreck haben die Anwohner des Heinersreuther Wegs am frühen Samstagmorgen bekommen. Wie schon im Februar 2005 staute sich das Wasser und lief die Straße herunter. Und das, obwohl dort im vergangenen Jahr mit den Sanierungsmaßnahmen begonnen wurde und ein neues, größeres Kanalrohr eingesetzt worden ist. Doch wie schon vor knapp sechs Jahren war auch diesmal wieder der Einlauf durch Äste und andere Holzteile verstopft. Das Wasser lief daher am Rohr entlang und riss Geröll mit bis hinunter zur Ölschnitz. Dort wurden die Wassereinläufe zusätzlich mit Steinen und Eis verstopft, das Wasser lief über die Brücke und drohte in den Keller der Gaststätte „Drei Linden“ zu laufen. „Wir haben den Einlauf frei gelegt und die Gullys auf der Straße gereinigt. Das Geröll war auf dem Weg in die Kolonnade so hoch, dass aus dem Bauhof der Radlader mit eingesetzt werden musste“, so der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berneck, Wolfgang Maisel.

Ein ähnliches Bild bot sich den Einsatzkräften nur ein paar Meter weiter am Bärnreuther Weg. Auch hier waren mehrere Durchlässe entlang der Straße verstopft, das Wasser lief über die Fahrbahn und spülte das Bankett weg. Die Feuerwehr hat hier ebenfalls die Durchlässe gereinigt, damit das Wasser wieder ablaufen konnte.

Auch für den Knodenbach waren die entstandenen Wassermengen zu groß. Die Rohre konnten die Massen nicht mehr aufnehmen und so wurde die Bundesstraße B2 bei Hohenknoden überflutet. Die Feuerwehr informierte die Straßenmeisterei, damit diese entsprechende Hochwasserschilder aufstellen konnte.

MHEHR DAZU IN DER AUSGABE 02/11 DES STADTANZEIGERS


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