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Förster Hubertus Schmidt neuer Bürgerschützenkönig

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nahmen die Bad Bernecker freudestrahlend die heftig umkämpften Preise vom Vorsitzenden Erwin Kurz entgegen. Zwar waren es in diesem Jahr mit 149 Teilnehmern etwas weniger als sonst, was aber den Vorteil hatte, dass viele Schützen mehrfach ihr Glück in den immer gut ausgelasteten Schießständen versuchen konnten und die Wartezeiten auf einen freien Schießplatz kurz waren. Was dann wiederum die  Chancen auf eine bessere Platzierung erhöhte.

Alle geehrten Teilnehmer des Bürgerschießens 2010. Krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte bei der Ehrung Hubertus Schmidt, der neue Bürgerschützenkönig.

Die begehrten Sachpreise, gespendet von den Bad Bernecker Firmen und Bürgern der Stadt, zeigen das gute Verhältnis zwischen den Firmen und den Vereinen. Sie bilden auch die Grundlage für das Bürgerschießen und einem reichlichen Gabentisch, der es ermöglicht, dass kein Teilnehmer leer ausgeht.

Die Teilnahme von 37 Mannschaften von anderen Bad Bernecker Vereinen spricht für das gute Nebeneinander der Vereine. Stärkster Vertreter der Vereine war in diesem Jahr die Bad Bernecker Feuerwehr mit neun Mannschaften. Den zweiten Platz teilten sich der TSV Bad Berneck und die Feuerwehr Neudorf mit je fünf Mannschaften. Auch der Schwimmclub war mit vier Mannschaften auf dem dritten Platz gut vertreten.

Die Schützen der Sparkasse konnten naturgemäß zwar nicht so viele Mannschaften stellen, gewannen aber mit ihrer „Sparkasse 1“  mit 291,1 Ringen den Mannschaftspokal, dicht gefolgt von der „FFW Bad Berneck 5“ mit 289,1 Ringen und der Mannschaft „Hackstöck“ mit 288,8 Ringen.

Geschossen wurde auch auf verschiedene Scheiben, wie die Glücksscheibe, die verbunden mit Geldpreisen in diesem Jahr von Klaus Trumpke mit einem 83,0 Teiler vor Karl-Heinz Lauterbach (85,0 Teiler) und Bernd Beck (121,0 Teiler) erschossen wurde.

Die Bürgermeisterscheibe, gestiftet vom Schirmherrn des Bürgerschießens Jürgen Zinnert, mit dem schönen Auerhahnmotiv holte sich Karl-Heinz Lauterbach mit einem 66,0 Teiler vor Armin Markhoff (76,0 Teiler) und Christina Blumreich (78,0 Teiler).

Die Bürgerschützenkönigsscheibe holte sich mit einem 63,0 Teiler der Bad Bernecker Förster Hubertus Schmidt vor seinen Adjutanten Andreas Rogowski (69,0 Teiler) und Bernd Beck (101,0 Teiler). Die Preisverleihung an Hubertus Schmidt, der krankheitsbedingt verhindert war, wird bei passender Gelegenheit nachgeholt.

Als eine stolze Jungbürgerkönigin zeigte sich die erst 11 Jahre alte Katharina Röder mit einem sehr guten 31,0 Teiler vor ihren beiden Adjutanten Alexander Hoch (203,0 Teiler) und Jasmin Friedrich (241,0 Teiler) auf dem Podium bei der Preisübergabe.

Die besten Schützen mit dem Lichtpunktgewehr für die Jüngsten von 8 bis 9 Jahren waren Tizian Rödiger, Rosalie Kunz und Lena Kreutzer.

Die jüngsten und besten Teilnehmer des Bürgerschießens bis zu einem Alter von 7 Jahren am Lichtpunktgewehr waren auf dem 1. Platz Christoph Wunderlich, 2. Platz Viviane Körber, 3. Platz Jana Kreutzer.

Bei den Schüssen der 10er Serie zeigte sich in diesem Jahr, dass die Damen das bessere und ruhigere Händchen hatten als die Männer, was Isolde Hoch als Erstplatzierte mit 99,1 Ringen eindrucksvoll bewies. Zweite bei den Damen wurde Alexandra Münchmeyer mit 98,0 Ringen, dicht gefolgt von der Dritten Christina Blumreich mit 97,5 Ringen.

Erfolgreichste Schützen bei den Herren in der 10er Serie waren Werner Katholing mit 97,9 Ringen, Bernd Beck mit 96,8 Ringen und auf dem geteilten 3. Platz Matthias Dill und Roland Körber mit je 96,7 Ringen.

Auch die Jugend bis zu einem Alter von 14 Jahren zeigte sich treffsicher. Angeführt von Patrick Körber mit 94,1 Ringen, dem Zweiten Dominik Bär (91,8 Ringe) und dem Dritten Kevin Böhm mit 91,0 Ringen.

Die beste 10er Jugendserie (15-18 Jahre) schoss Melanie Katholing mit 97,5 Ringen und verwies damit  Alexander Hoch mit 97,1 Ringen ganz knapp auf den 2. Platz. Dritter wurde Martin Hacker mit 93,3 Ringen.

Die besten Tiefschüsse wurden von Michael Ott mit einem 10,7 Teiler vor Melanie Katholing (15,5 Teiler) und Solveig Rabsahl (15,8 Teiler) abgegeben.

Bürgermeister Jürgen Zinnert bedankte sich bei den Schützen für die gelungene Veranstaltung und die Spendenfreudigkeit der Geschäftsleute, die so auch zu diesem schönen Sonntagnachmittag beitrugen.

Von Günter Mayer


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