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Für 33 ABC-Schützen und eine Rektorin begann der Ernst des Lebens

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gegenüber dem Vorjahr wieder zugenommen. Die neue Rektorin Katharina John konnte insgesamt 33 ABC-Schützen (20 Buben und 13 Mädchen) zu ihrem ersten Schultag begrüßen. Damit konnten auch wieder zwei Einstiegsklassen gebildet werden.
Der erste Schultag startete mit einem Gottesdienst, bevor es samt Eltern, Großeltern und Paten weiter in die Schulaula ging. Dort angekommen hatten ihre Vorgänger, die jetzigen Zweitklässler, gleich eine Überraschung parat. Denn sie begrüßten ihre Nachfolger unter der Leitung von Lehrerin Waltraud Grötsch nicht nur mit einem Willkommenslied, sondern auch gleich persönlich per Handschlag. Eine nette Geste, die bei vielen wie ein Eisbrecher wirkte.
Und wer selbst hiernach seine Manschetten noch nicht abgelegt hatte, der tat dies spätestens, als sich Rektorin Katharina John vorstellte. Sie gestand, „auch richtig nervös“ zu sein, versprach allen eine „interessante Zeit“ und hatte ein Bild von ihrer eigenen Einschulung mitgebracht – „mit Zöpfen, die waren damals in“. Katharina John ist bekanntlich ebenfalls neu, sie trat die Nachfolge von Bert Reichenberger an.
An die Eltern richtete sie die Aufforderung, ruhig bei den Hausaufgaben zu helfen. Für die beiden erfahrenen Klassleiterinnen, Monika Guth für die 1a und Klaudia Abele für die 1b, hatte sie Blumen mitgebracht, als „Schul-tütenersatz“. Und als Geschenke gab es für die beiden Klassen jeweils ein Spiel.
Auch Erster Bürgermeister Jürgen Zinnert begrüßte die neuen Schüler und erklärte ihnen, dass dies auch ein ganz besonderer Tag für die Rektorin selbst in ihrer neuen Funktion sei. „Große Erwachsene bekommen kleine Schultüten“, hatte er auch für Katharina John ein Geschenk mitgebracht. Wichtig seien zusätzlich zum Lernen ein positives Miteinander und Hilfsbereitschaft.
Dann ging es ans Eingemachte: die Einteilung der Klassen, die von erwartungsvollen Kinderaugen begleitet wurde. Dann gab es noch einen letzten Fototermin für die Eltern und Verwandten, bevor es in die Klassenzimmer ging. Dort wurden dann flugs Plätze eingenommen. Dann verabschiedeten sich die Eltern, wobei es auch bei einzelnen schon einmal Tränen gab. „Wirst sehen, das wird nicht schlimm“, tröstete ein Mädchen in der ersten Reihe ihre Banknachbarin, die es lieber gesehen hätte, wenn der Papa noch geblieben wäre. Doch auch sie beruhigte sich. Und als die Eltern die Klassenzimmer verlassen hatten, konnte der erste Schultag so richtig starten.


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