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Heute vor 50 Jahren: Bauboom in der Stadt

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Einen wahren Bauboom gab es vor einem halben Jahrhundert in der Stadt. Es gab nicht nur viele Neubauten, sondern auch zahlreiche Umbauten und Renovierungen an Häusern und damit eine beachtliche Verbesserung des Straßenbildes. Das größte Bauvorhaben war das Sternhaus der GEWOG in der Blumenau für 15 Familien. Die Stadt selber baute ein Wohnhaus für neun Familien, der Gastwirt Konrad Heinzel in der Blumenau ein Wohnhaus. An der Eisenleiten bauen Hedwig Krämer und Andreas Riedel je ein Wohnhaus, Adam Strößner und Johann Scheluga planen Wohnhausumbauten und -neubauten an der Bahnhofstraße; in beiden Fällen werden erst die alten Gebäude abgebrochen.

Vor 50 Jahren gab es einen unübersehbaren Bauboom in Bad Berneck. Überall in der Stadt und im neuen Siedlungsgebiet der Blumenau wurde neu gebaut, erweitert oder renoviert. Mitunter wurden alte Häuser abgerissen und durch Neubauten ersetzt wie hier an der Bahnhofstraße: Während eines der ältesten Häuser der Stadt abgerissen wurde (Hintergrund), entstand schon in parallelem Arbeitsschritt der Neubau, nämlich die Gaststätte Scheluga.

Weiter gab es Erweiterungs- und Umbauten an einigen Wohn- und Geschäftshäusern: So bei Georg Kropf an der Eisenleite, Kilian Jaritz an der Hofer Straße, Adam Löw und Christian Riedelbauch an der Eisenleite, Willi Bauer an der Ölschnitz, Marie Friedrich an der Hofer Straße, Adam Lauterbach am Siechengässchen und Karl Günther an der Bahnhofstraße. Willi Betzold beabsichtigt in der Blumenau und die Firma Schwaab in Binnig je eine Lagerhalle sowie die Möbelstoffweberei Vorwerk in Frankenhammer ein modernes Kesselhaus zu errichten. Schließlich will noch Alfred Popp aus Würzburg am Weg zum Friedhof ein neues Wohnhaus bauen.

Bereits abgeschlossen waren folgende Umbau-Maßnahmen: In der Konditorei und Bäckerei Georg Amtmann am Kirchenring, bei der ehemaligen Scheune der Schlenk’schen Erben an der Hofer Straße, bei Karl Weigand, Ernst Ötter, Senta de Vink, bei Heinrich Münch am Marktplatz, im ehemaligen Wagneranwesen Hans Frank an der Ölschnitz, bei Klaus Heintz an der Rotherstraße und bei Rudi Pöhlmann, ebenfalls Rotherstraße; weiter bei der Darlehenskasse in derselben Straße und dann noch bei Hans Dürrschmidt sowie bei Puchtler an der Bahnhofstraße.


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