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Hundetherapeutin Franziska Theurer: Kommunikation ist alles

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Ein neues Angebot rund um des Menschen liebsten Freund ist ab sofort in Röhrenhof verfügbar. Im Röhrenhofer Schulweg bietet Franziska Theurer unter dem Namen DogEnergyResort – Human & Nature in Balance professionelle Hundebetreuung an. Wobei sie auch eine ganz spezielle Philosophie verfolgt.

Franziska Theurer bietet in Röhrenhof Hundebetreuung an.

Franziska Theurer bietet in Röhrenhof Hundebetreuung an.

Denn sie verspricht nicht nur liebevolle und artgerechte Betreuung, sondern vor allem auch eine spezielle Form des Umgangs mit dem Tier. Ihr liegt besonders am Herzen, dass der Mensch die Sprache des Hundes, seine Gesten und sein Verhalten richtig zu deuten weiß. Franziska Theurer geht dabei von dem Grundsatz aus, dass für jeden Hund schon von Geburt an eine Stellung im Rudel vorbestimmt ist. Daraus leitet sich bei ihr die Notwendigkeit für einen individuellen Umgang mit dem Hund ab. Dem Besitzer wird damit gewissermaßen auch gelehrt, wie sich bestimmte Verhaltensmuster erklären lassen.
Mit ihrer Hundebetreuung in Röhrenhof hat für Franziska Theurer, seit über zwei Jahren in Bad Berneck ansässig, eine neue Lebensstation, der Schritt in die komplette Selbstständigkeit, begonnen. Sie hat aber zeitlebens schon Erfahrungen mit Hunden, wie sie betont. Und zumindest nebenberuflich hatte sie sich schon länger mit ihrer neuen Dienstleistung beschäftigt. Nun also hat sie ihren bisherigen Hauptberuf Krankenschwester aufgegeben und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Mit dem erklärten Ziel, durch ihre Arbeit auch den Menschen hinter dem Hund für sein Haustier zu sensibilisieren und so einen Weg hin zu mehr Respekt, Vertrauen und Harmonie zu ebnen.
Franziska Theurer erklärt, schon seit ihrer Kindheit eine große Affinität zu Hunden zu besitzen. Durch ihre langjährige Tätigkeit als Krankenschwester in der Psychiatrie hat sie aber auch einen geschulten Blick für und viel Erfahrung im Umgang mit den Menschen. „In der Arbeit mit Hunden ist der Mensch ein sehr wichtiger Teil“, sagt sie. Der könne letztlich auch dafür sensibilisiert werden, zu verstehen, was der Hund mitteilen möchte. „Das Tier funktioniert wie ein Spiegel und auch der Mensch lernt ganz, ganz viel“, erklärt Theurer zu ihrer Philosophie. Jeder Hund werde individuell betrachtet. „Ein anderes Verständnis, ein anderer Blickwinkel“ sei das Ziel. Sie betreut die Hunde dafür je nach Wunsch stundenweise, ganztags, während eines Wochenendes oder Urlaubs. Dabei findet die Betreuung mit oder ohne Übernachtung der Vierbeiner statt.
Im Schulweg in Röhrenhof, gleich neben dem Café Schatzkeller, findet immer nur die Betreuung weniger Hunde statt. „Das Ziel ist Qualität statt Masse“, stellt Franziska Theurer klar. Schließlich möchte sie in Kommunikation mit nahezu jedem Tier gehen können. Gerade zu vermeintlich schwierigen Hunden verspricht sie, Zugang zu erhalten, indem sie deren Körpersprache und ihre Rolle im Rudel Familie berücksichtigt.
„Jeder ist von Herzen willkommen“, so Theurer. Sie verweist darauf, dass sie schon Hunde trainiert hat, die sich nur mit Maulkorb oder Stromhalsband führen ließen, was sich nach einem Aufenthalt in ihrem DogEnergyResort dann jedoch geändert hat. Vermeintliche Verhaltensstörungen bei Hunden sind ihrer Ansicht nach oft Resultat von Missverständnissen in der Kommunikation mit dem Tier. „Kein Hund kommt aggressiv zur Welt“, ist sie überzeugt. Theurer betrachtet jeden Hund als Individuum. Im Mittelpunkt stehen ganz die Bedürfnisse des Hundes. Wobei der Mensch bei ihr die Kommunikation des Hundes zu verstehen und dessen Körpersprache zu deuten lernt. „Tiere sind instinktiv, wir Menschen haben das verlernt“, sagt sie. Ihr Coaching bedeutet letztlich eine Rückbesinnung auf ureigene Instinkte. Das sprichwörtliche Bauchgefühl ist es, das Franziska Theurer am Herzen liegt und das im Umgang mit dem Tier die wichtigste Leitlinie sein soll.
Sich ganz individuell stunden-, tageweise oder auch länger um die ihr überlassenen Hunde zu kümmern, hat bei Franziska Theurer Priorität vor allem anderen.
Eine Sache liegt ihr besonders am Herzen: „Ich sehe mich nicht als Konkurrenz für meine Kollegen, weil ich ganz anders arbeite“. In ihrer Betreuungseinrichtung in der Schulstraße ist sie alleine tätig und das sieben Tage die Woche. Ihr Angebot stellt also nicht das einer klassischen Hundepension dar. Vielmehr versucht sie, in den Hund zu blicken und Frauchen oder Herrchen zu zeigen, wie diese ebenfalls einen Zugang zu ihrem Tier finden können. Heißt konkret: Sie betreut nicht nur den Hund, sondern unterstützt auch den Besitzer im Umgang mit dem Tier.
Und sie hat ein weiteres Angebot im Portfolio. Unter dem Stichwort „Dog Walking“ unternimmt sie auf Wunsch auch einfach Spaziergänge mit den Hunden, betreut Tiere während des Tages oder während des Urlaubs. Dabei ist ein Hol- und Bringservice beim Dogwalking inklusive und bei allen anderen Formen der Betreuung nach Absprache möglich.
Harald Judas


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