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„Im Dezember ziehen wir ein“

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„Der Herrgott möge seinen Segen allzeit dem Kindergarten geben.“ Unter anderem mit diesen Worten in seinem Richtspruch hob Zimmermeister Ralf Kupferschmidt am vergangenen Freitag vor Bürgermeister Jürgen Zinnert, Stadtratsvertretern, Pfarrerin Karin Scheler, Bauleuten, dem Kindergartenteam und einigen Eltern das Glas. Denn mit dem Richtfest ist nun ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung des Anbaus einer Kinderkrippe an das Kindernest am Klang vollzogen.

Am vergangenen Freitag wurde Richtfest der Kinderkrippe gefeiert. Neben Bürgermeister Jürgen Zinnert (re.) nutzten zahlreiche Gäste, sich einen Eindruck von dem Bau zu verschaffen.

Am vergangenen Freitag wurde Richtfest der Kinderkrippe gefeiert. Neben Bürgermeister Jürgen Zinnert (re.) nutzten zahlreiche Gäste, sich einen Eindruck von dem Bau zu verschaffen.

Zum Richtfest „als Dankeschön für alle am Bau Beteiligten“ begrüßte Bürgermeister Jürgen Zinnert, der dazu genau wie der Zimmermeister zuvor das Gerüst erklommen hatte, die Gäste. Der Tag sei für ihn eine besondere Freude. „Ich bin seit sieben Jahren Bürgermeister und seit sieben Jahren gibt’s mindestens einmal pro Woche eine Baustellenbesichtigung. Um so schöner sei es nun, mit diesem Richtfest den Baufortschritt feiern zu können.
Dass es bisher mit bereits fünf Kindergartengruppen mit 125 Plätzen, dazu zwölf Krippenplätzen und 35 Plätze im Kinderhort schon ein umfassendes Angebot für Kinderbetreuung in Bad Berneck gibt, daran erinnerte der Bürgermeister weiter. Nun kommen also in absehbarer Zeit 24 weitere Krippenplätze hinzu. „Ich freue mich, dass wir im Stadtrat gesagt haben, wir schauen in die Zukunft“, so Zinnert weiter. Der sich zurück erinnerte, schon die erste Krippe mit eingeweiht zu haben. Sein Dank ging an alle, die die Werke vollbracht hatten, Zimmerleute, Maurer, Trockenbauer, Elektriker. „Frau Endrejat hat gesagt, im Dezember ziehen wir ein“, freute sich Zinnert. Die Worte „müssen wir“, ergänzte an der Stelle aus dem Hintergrund die Architektin Anneliese Endrejat selbst.
Pfarrerin Karin Scheler ergänzte, dass auch die Kirchengemeinde investiere: „Mit Personal“. Vor sieben Jahren seien es zwölf Beschäftigte gewesen, inzwischen sind es 26. Wobei die Mitarbeiter auch kräftig ihre Erfahrungen und ihr Knowhow einbringen. „Ich freue mich auch mit Blick auf die Blumenau-Kinder, die schon eineinhalb Jahre mit der Container-Situation leben müssen“, so Pfarrerin Scheler weiter.
Die Entstehung von insgesamt 24 neuen Kinderkrippenplätzen liegt also im Zeitplan, nachdem der Planungsauftrag im Juni 2013 vergeben worden war und die Bauarbeiten dann dieses Jahr begannen.
Im Anschluss an den Richtspruch und die kirchliche Segnung war dann für die Handwerker und sonstigen Gäste des Richtfestes in einem Gruppenraum ein umfassendes Büffet aufgebaut.
Zuvor hatten alle schon umfassend die Gelegenheit genutzt, sich die Räumlichkeiten des in Holzrahmenbauweise errichteten Gebäudes anzuschauen.

Harald Judas


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