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Ins Falkenhaus zieht wieder Leben ein

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Nach Jahren des Leerstandes und den Verkauf an eine Immobiliengesellschaft, ist nun eine neue Nutzung für das Schloss Falkenhaus geplant. Die Firma NKD Bindlach hat den ganzen Komplex bei Nenntmannsreuth gemietet und möchte dort mit ihrer NKD-Akademie Mitarbeiter schulen.

 

Neue Bestimmung für Schloss Falkenhaus: künftig möchte NKD hier Schulungen anbieten

Der Bauausschuss hatte sich in aktueller Sitzung mit dem Antrag auf Nutzungsänderung zu befassen, wodurch das Vorhaben auch öffentlich wurde. Vor dem Bauausschuss war der Bindlacher Architekt Berthold Just erschienen, um die Planung vorzustellen. Das Projekt wurde demnach schon am 4. Mai dem Landratsamt Bayreuth in seinen Grundzügen vorgestellt. Probleme sah man seitens des Landratsamtes nicht.

Das Konzept sieht vor, dass das Schulungs- und Tagungsgeschehen im eigentlichen Schloss stattfinden soll, das dazu baulich nicht verändert werden muss.

Die Unterbringung der Tagungs-/ Schulungsteilnehmer soll im Wirtschaftsgebäude erfolgen. Deshalb war Hauptinhalt des Bauantrages für die bislang als Wohnung und Nebenräume (früher mal Gastwirtschaft und Landwirtschaftlicher Betrieb) benutzten Räume eine Nutzung als Übernachtungshaus (Wirtschaftsgebäu-de) zu beantragen. Dazu werden im Erdgeschoss und Obergeschoss jeweils sieben Zimmer mit jeweils zwei Betten eingerichtet. Insgesamt 28 Betten entstehen damit. Rückwärtig im Bereich der bisherigen Garage wird zudem ein Treppenhaus eingebaut.

Ferner soll im Jägerhaus (im Bild der kleinere Bau rechts) der Hausmeister untergebracht werden. Im Jägerhaus wird dazu rückwärtig ein neuer Zugang geschaffen, um die Wohnung im Obergeschoss (bislang halbfertig ausgebaute Räume) zu erreichen.

An der Fassade werden nur sehr behutsam Veränderungen vorgenommen, allein schon um in der Umgebung des Schlosses nicht in Konflikte mit dem Denkmalschutz zu geraten, wie der Architekt weiter erläuterte.

Für die Entwässerung des Projektes ist eine biologisch wirkende Kleinkläranlage erforderlich, die auf den vorstehend benannten Besatz mit Gästen auszulegen ist. Zum Nachweis der einzuhaltenden Brandschutzbestimmungen wird derzeit auch ein Brandschutzkonzept erarbeitet, wie Just noch ergänzte.

Bürgermeister Jürgen Zinnert betonte dazu, die Freude sei groß, dass das historische Gebäude nach langem Leerstand wieder einer nachhaltigen Verwendung zugeführt werden kann“. Zumal wenn es sich bei dem Interessenten um ein bekanntes Unternehmen aus der Region handle.

 


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