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Spektakuläre Baumfällung

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Was sein muss, muss sein. Obwohl kerngesund und im besten Alter mussten am vergangenen Samstag zwei Weiden und fünf Erlen dran glauben. Sie hatten sich den falschen Platz ausgesucht. Am Ölschnitzufer zwischen Baumgärtnersteg und Postbrücke gewachsen, waren sie dem Wasserwirtschaftsamt Hof längst ein Dorn im Auge. Spätestens seit dem vergangenen Winter, als sie nicht unwesentlichen Anteil daran hatten, dass sich das Eis staute, das Wasser deshalb über die Ufer trat und die hiesige Feuerwehr ausrücken musste.

Ein Steiger in luftiger Höh und hinter dichtem Geäst.

Dass gesunde Bäume geopfert wurden, ließ auch Udo Oberle, den Chef der engagierten Spezialfirma aus Heinersreuth, nicht kalt. „Ja das ist schon schade, aber Hochwasserschutz geht vor“. Deshalb war Oberle mit seinen Männern und einem Kran angerückt, um Hand anzulegen.

Er bescherte den Bad Berneckern ganz nebenbei ein nicht alltägliches Spektakel, denn spektakulär war das allemal, was sein Steiger in bis zu 14 Metern Höhe leistete. Der befestigte den oberen Teil des Stammes am Kran, dann sägte er den Stamm auf halber Höhe auseinander, um den oberen Teil vom Kran wegziehen zu lassen.

Mittels Kran wurden die Baumteile auf den Parkplatz der Sparkasse gehievt. Dort wurden sie zerlegt.

Der Einsatz des Kranes war laut Oberle unumgänglich, da eine Beseitigung der Bäume über die an die Ölschnitz angrenzende Mauer nicht möglich gewesen wäre, da es sich bei der Bachmauer um ein historisches Bauwerk handle und das Risiko einer Beschädigung zu groß gewesen wäre.

So verlief die Aktion reibungslos, zumal die Bedingungen optimal seien, sagte Udo Oberle. Der Wasserstand der Ölschnitz war niedrig, der Parkplatz der Sparkasse – dort wurden die Bäume zerlegt – frei und die Temperaturen leicht im Plusbereich.


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