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SVR tritt in JFG Fichtelgebirge ein

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Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des SV Röhrenhof fand eine wichtige Weichenstellung im Jugendbereich statt. Den bislang eingeschlagenen Weg mit nur eigenen Teams am Spielbetrieb teilzunehmen gibt man auf und plant den Beitritt zur JFG Fichtelgebirge. Die Mitglieder haben den entsprechenden Plänen der Röhrenhofer Vorstandschaft ihre Zustimmung erteilt.

Erster Vorsitzender Ulrich Trepl zeigte der Versammlung auf, dass in den kommenden Jahren die Bildung eigener Mannschaften immer aufwändiger wird. Auch wenn sehr erfolgreiche Jahre im Jugendbereich hinter den Verantwortlichen liegen und zu Spitzenzeiten zwölf Jugendteams im Einsatz waren: Inzwischen wird die Bildung eigener Mannschaften immer schwieriger. „Im Saisonverlauf wenden sich immer wieder Spieler anderen Interessen zu oder, und das schon bei den Jüngeren, werden von anderen Vereinen abgeworben“, fasste Trepl die Situation zusammen, von der auch der SVR nicht verschont geblieben ist.

Der Sportverein Röhrenhof ehrte zur Jahreshauptversammlung auch langjährige Mitglieder. Im Bild (v. li.): Bürgermeister Jürgen Zinnert, Herbert Budweg, Alexander Böhm, Peter Völkl, Albert Bauer, Vorstand Ulrich Trepl, Markus Böhm sowie 2. Vorstand Udo Sauerstein, der die Ehrungen durchführte.

So habe man in der laufenden Saison mit den C-Junioren erstmals ein Jugendteam abmelden müssen und auch alle anderen Jahrgänge würden zahlenmäßig an Stärke verlieren. Aus diesen Gründen wurde ein Beitritt zur Jugendfördergemeinschaft Fichtelgebirge andiskutiert. Zumal die JFG-Verantwortlichen bereits ihre Zustimmung in Aussicht gestellt haben. Ziel sei es dann, ein gleichberechtigter Partner zu werden. Neben den Spielern wolle man einen Betreuer pro Mannschaft stellen.

Thomas Sauerstein ergänzte, dass durch den Beitritt für den Nachwuchs die Möglichkeit bestehe, in höherklassigen Ligen Erfahrung zu sammeln. Durch die Meldung mehrerer Teams könne aber auch für die notwendige Breite gesorgt werden. Zudem könne mit einer JFG wirksam auch gegen die Abwanderung angekämpft werden, so Sauerstein weiter.

A-Jugendbetreuer Lutz Jungwirth betonte allerdings, dass es das Ziel sein müsse, allen Spielern genügend Einsatzzeiten zu ermöglichen. Bei zwar einigen Enthaltungen, jedoch ohne Gegenstimme, erhielt die Vorstandschaft schließlich den Auftrag, einen Beitritt zu veranlassen. Nun muss noch die JFG auf der Hauptversammlung am kommenden Sonntag ihre Zustimmung erteilen.

Anschließend gab Trepl einen Einblick in das durch umfangreiche Veranstaltungen geprägte Vereinsleben. Auch hier werden behutsam neue Wege beschritten. Der Irische Abend wurde bereits mehr als Kneipenfestival ausgelegt. Als nächstes soll die Sportplatzkerwa umgestaltet werden und auch einen deutlich stärkeren Kerwacharakter erhalten.

Im Bereich der Sportanlagen war herausragend, dass der Spielplatz erneuert werden konnte. Alexander Pecher hatte die Organisation übernommen und auch finanzielle Unterstützer besorgt. Insgesamt sei die Sportanlage nach umfassenden Renovierungsarbeiten nun sehr ansehnlich. Als nächstes soll nun noch die Rückansicht des Sportheims verschönert werden.

Von Harald Judas

MEHR DAZU IN DER AUSGABE 11/10 DES STADTANZEIGERS


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