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SVR zum Schluss nur noch zu acht

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Mit einer Rumpfmannschaft musste der SV Röhrenhof beim Titelkandidaten TSV Mistelbach antreten. Neben den Verletzten Michael Hacker, Christoph Tröger, Michael Bartoschek, Josua   Opel, Hasan Seker, Murat Seker, Sebastian Völkl, Heiko Walter, Dominik Kurz und Christoph Heissinger musste auch noch Jens Jungwirth aus beruflichen Gründen passen. Da kurzfristig auch noch zwei Spieler der zweiten Mannschaft abgesagt hatten, standen Spielertrainer Christian Nachtmann in Mistelbach nur zwölf Akteure zur Verfügung. Doch die Verletztenliste sollte sich an diesem Nachmittag noch verlängern. Nach und nach mussten Rossano Nisio, Andreas Mulzer und Jürgen Sauerstein mit Blessuren das Spielfeld vorzeitig verlassen. Eine Situation, wie man sie in so einem Ausmaße in Röhrenhof bisher noch nicht erlebt hat. Da geriet auch die 0:6-Niederlage der Rot-Weißen zur Nebensache.

Unglaubliches Verletzungspech hat derzeit der SV Röhrenhof. Hier muss Andreas Mulzer, gestützt von Spielleiter Alexander Pecher (li.) und Dominik Kurz, das Feld verlassen.

Zu Beginn des Spiels war der SVR durchaus ebenbürtig und hatte sogar leichte Feldvorteile. Doch mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff gingen die Gastgeber bereits in Führung. Stefan Zimmermann griff seinen Gegenspieler nicht entschlossen genug an, so dass dieser zum Flanken kam. Der Ball segelte durch den Fünf-Meter-Raum, Keeper Marco Riedelbauch kam nicht heraus und am langen Pfosten verlor Andreas Mulzer TSV-Stürmer Littig aus den Augen, der dann per Kopf vollstreckte.

Röhrenhof versuchte zwar dagegen zu halten, schaffte es aber nicht, das Tor der Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Vor dem zweiten Treffer der Einheimischen spielte Stefan Zimmermann den Ball ohne Not in den eigenen Strafraum zu Rossano Nisio. Dieser wurde attackiert, rutschte aus und der starke Pusch konnte die Kugel ins leere Tor schieben. Zu allem Überfluss verletzte sich Nisio in dieser Szene auch noch und musste durch Semih Ören ersetzt werden.

Der Tabellendritte ging während der gesamten Partie sehr hart zu Werke. So musste der Schiedsrichter bereits in der ersten Hälfte viermal gelb gegen Mistelbacher Akteure zeigen.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Fichtelgebirgler zunächst unsortiert und Mistelbach hatte zwei gute Möglichkeiten zu weiteren Treffern. Nach einer Umstellung folgte die beste Phase für die Rot-Weißen. Fast hätte Spielertrainer Christian Nachtmann den Anschlusstreffer erzielt, doch sprang der Ball von der Unterkante der Querlatte zurück ins Feld.

Als dann wiederum Littig nach gut einer Stunde eine schöne Kombination zum 3:0 abschloss, war die Partie gelaufen.

Kurz darauf musste Jürgen Sauerstein mit einer Muskelverletzung vom Feld. Nur wenig später folgte ihm Andreas Mulzer mit einer Fußverletzung. Röhrenhof also in zweifacher Unterzahl. Als dann Bernd Zimmermann nach einem eher harmlosen Foulspiel auch noch die gelb-rote Karte sah, brachen alle Dämme.

Gegen acht Röhrenhofer hatte Mistelbach nun leichtes Spiel. Pusch vollendete gegen den herausstürzenden Riedelbauch zum 4:0. Die letzten beiden Treffer besorgte Lindthaler jeweils per Strafstoß. Stefan Zimmermann konnte den quirligen Pusch beide Male nur mit einem Foulspiel stoppen.

Fazit des Spiels: Mistelbach war keineswegs ein überragender Gegner. Nur auf Grund der personellen Situation war man an diesem Nachmittag chancenlos. Die Mannschaft verkaufte sich so teuer wie möglich, was ihr hoch anzurechnen ist. Bester Spieler auf dem Feld war der langesligaerfahrene Pusch.


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