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TSV auf Trainersuche

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Wie geht es weiter beim TSV Bad Berneck? Diese Frage stellen sich derzeit viele Anhänger des hiesigen Fußballvereins, nachdem Trainer Toni Nüssel mit Ende der Saison sein Amt niederlegte. Wie der 50-jährige Coach dem Stadtanzeiger sagte, sei seine Entscheidung schon recht früh gefallen.

Nicht nur aus beruflichen Gründen: Trainer Toni Nüssel legte sein Amt nieder. Nach einem Nachfolger wird noch gesucht.

Einerseits sei der zeitaufwendige Nebenjob schwer mit seinem Beruf als Metzgermeister vereinbar gewesen, andererseits aber seien auch „persön-liche Gründe“ für seinen bereits im März gereiften Beschluss ausschlaggebend gewesen. Auf Nachfrage nennt Toni Nüssel unter anderem „Querelen mit der JFG Fichtelgebirge“ und meint damit die zu Tage getretenen Meinungsverschiedenheiten über die Spielerlaubnis der A-Jugendlichen für die erste Mannschaft. Trotz des gelegentlich aufkeimenden Frustes, sein Herz schlage weiter für den TSV, sagt der Marktschorgaster. „Ich möchte gerne weiter mithelfen beim Neuaufbau.“

Ein Nachfolger für Toni Nüssel ist noch nicht gefunden. „Aber bald“, wie Fußballabteilungsleiter Rainer Linhardt wissen ließ. Man sei derzeit mit mehreren Kandidaten im Gespräch und werde bis Ende der kommenden Woche eine Entscheidung verkünden.

Fest steht indes, dass die Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison den dritten Platz in der A-Klasse X belegte und nur knapp an einem Aufstiegsrang vorbeigeschrammt ist, im Wesentlichen zusammenbleiben wird. Sicher ist auch, dass diese Elf nun mit den Jugendspielern ergänzt wird, die in der abgelaufenen Spielzeit nur sporadisch zum Einsatz gekommen waren: Maximilian Völkl sowie Timo und Tobias Neukam. Daneben vermeldet der TSV schon einen sicheren Neuzugang: Mit Stefan Schmidt (zuletzt A-Jugend des BSC Bayreuth-Saas) wird ein weiteres Eigengewächs zu den Schwarz-Weißen zurückkehren.

Damit aber sei die Suche nach neuen Spielern noch nicht abgeschlossen. „Wir sind noch an dem einen oder anderen jungen Spieler dran, der zu uns passt“, sagt Rainer Linhardt, der in der kommenden Spielzeit auch wieder eine zweite Mannschaft ins Rennen schicken will. „Das war immer unser erklärtes Ziel, den jungen Spielern, die nicht in der ersten Elf zum Einsatz kommen, zu Spielpraxis zu verhelfen. Wir sind optimistisch, genug Spieler zusammenzubekommen“.

Und das Saisonziel? Das formuliert der TSV-Fußballabteilungsleiter ganz optimistisch: „Im ersten Jahr nach dem Neubeginn waren wir Fünfter, in der letzten Saison Dritter. Dem Gesetz der Serie folgend sollte es im nächsten Jahr mit dem Aufstieg klappen. Dabei weiß er freilich auch um die Klasse der Konkurrenz, die mit Kreisklassen-Absteiger ASV Nemmersdorf sicherlich nicht kleiner geworden ist.


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