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TSV feiert Pflichtsieg

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Mit einem standesgemäßen 6:0-Kantersieg über die zweite Mannschaft des TSV Harsdorf hat sich der TSV zumindest ein kleines bisschen den Frust der letzten Wochen von der Seele schießen können. Allerdings konnte auch bei dem sonntäglichen Spiel gegen einen komplett überforderten Gegner die große Schwäche der Kurstädter nicht kaschiert werden: die geringe Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Gehäuse.

Einer der Aktivposten im Bad Bernecker Team: Mittelfeldakteur Daniel Resch (rechts).

Dadurch verpassten es die Schützlinge von Trainer Toni Nüssel, einen immer mehr auseinanderbrechenden Gegner zweistellig in die Schranken zu weisen. Das hatte der Bad Bernecker Coach in der Halbzeitpause auch gefordert, nachdem seine Elf in der ersten Halbzeit ein echtes Feuerwerk auf das Harsdorfer Gehäuse abgebrannt hatte und zumindest mit vier blitzsauberen Toren von Betzler, Schumacher, Krämer und Hartmann belohnt worden war.

Doch anstatt nach dem Seitenwechsel weiter engagiert und mit viel Esprit und Lauffreude nach vorne zu spielen – ebenso wie vor dem Seitenwechsel – nahm der Gast mehr als einen Gang heraus, verzettelte sich in Einzelaktionen und agierte fast nur noch durch die Mitte. Aus dem Feuerwerk wurde Schlafwagenfußball. So waren einen Freistoß- und ein Elfmetertor des eingewechselten Volkan Bahar das einzig Zählbare, was die Schwarz-Weißen in der zweiten Hälfte noch zu Tage förderten. Spätestens ab Mitte der zweiten Hälfte verflachte die Partie dann komplett, die Bad Bernecker taten nur noch das Allernötigste, gestatteten dem Gegner trotzdem nur selten einen Ausflug über die Mittellinie.

Fazit des Spiels: Letztlich spiegelte das Ergebnis den Spielverlauf nicht einmal annähernd wieder. Der behäbige Gastgeber schaffte es kaum aus der eigenen Hälfte, geschweige denn vor das Tor des komplett arbeitslosen Keepers Uhlig. Die Bad Bernecker verpassten es nach einer wirklich äußerst passablen ersten Hälfte, das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. Wobei trotz des nachlassenden Engagements immer noch mindestens ein Dutzend erstklassiger Möglichkeiten heraussprangen. So wurde es ein Pflichtsieg. Mehr aber auch nicht. Einmal mehr gefielen in Bad Bernecker Reihen die unermüdlich rackernden Brüder Resch. Und bis zu seiner Auswechslung der fleißige Betzler.


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