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TSV mit gelungener Generalprobe

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Mit einem Kantersieg über den Nachbarrivalen SV Röhrenhof II hat sich der TSV auf das große Saisonfinale am kommenden Sonntag gegen die SpVgg Windischenhaig eingestimmt. 11:0 siegten die Schwarz-Weißen im kleinen Stadtderby gegen den arg ersatzgeschwächten SVR. Da sich auch der große Widersacher im Kampf um Platz zwei, der SV Hutschdorf (3:0 beim TDC Lindau II), keine Blöße gab, blieb es bei dem Zwei-Punkte Rückstand auf Rang zwei. Will heißen: Der TSV muss am Sonntag um 15 Uhr gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass die Hutschdorfer gegen den TSV Ködnitz Federn lassen.

Zweikampfsieger Daniel Resch (rechts).

Die Generalprobe jedenfalls ist vollauf geglückt. Gegen die zweite Garnitur des SV Röhrenhof gingen die Bad Bernecker konzentriert zu Werke und waren sichtlich gewillt, den Sack schnell zuzumachen. Daraus aber wurde nichts. Einerseits war da ein überragender Gästekeeper Martin Zimmermann, andererseits die altbekannte Abschlussschwäche des TSV. So war es nicht verwunderlich, dass man Trainer Toni Nüssel gleich mehrfach beim Haare raufen beobachten konnte. Erst nach 25 Minuten erlöste Bahar mit seiner vierten Hundertprozentigen Chance die leidgeprüften TSV-Anhänger, Schumacher hatte die perfekte Vorarbeit geliefert. Von nun an lief die Angriffsmaschinerie, die Hintermannschaft des SVR um Libero Nisio hatte Schwerstarbeit zu verrichten, schaffte es aber nicht, vier weitere Bad Bernecker Treffer bis zum Pausenpfiff zu verhindern.

Nach dem Seitenwechsel das selbe Bild. Der TSV rannte an, die Rot-Weißen verteidigten mit Mann und Maus. Mehr als weitere sechs Treffer gelangen nicht, obwohl die Bad Bernecker noch rund ein Dutzend hochkarätiger Chancen gegen nun auch läuferisch nachlassende Gäste verzeichneten. Auch dem in der Schlussphase eingewechselten Routinier Hans Nüssel, sonst Rückhalt beim TSV, war kein Treffer vergönnt.

Fazit des Spiels: Der TSV feierte gegen eine wacker kämpfende SVR-Rumpfelf einen auch in dieser Höhe verdienten Erfolg. Während beim SVR Keeper Zimmermann, Nisio, Opel und Hirschmann herausragten, überzeugte der TSV mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Hervorzuheben ist die große Fairness beider Teams.


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