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Vielfältige Klänge und die Ehrung verdienter Sänger

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Einmal jährlich treten die Gesangsvereine der Sängergruppe Bad Berneck gemeinsam bei einem Gruppenkonzert auf. Ausrichter unter dem Motto „Freudenklänge steigen empor“ war diesmal der Bärnreuther Gesangverein 1922 Einigkeit, der in den großen Eventzio-Saal geladen hatte. Der Anlass wurde auch genutzt, um langjährige verdiente Sängerinnen und Sänger des Bärnreuther Gesangvereins auszuzeichnen.

 

Im Rahmen des Gruppensängertags gab es auch Auszeichnungen für Rosemarie Münch, Tanja Pauler, Barbara Rieß, Lotte Ruckdeschel, Hedwig Tröger und Ernst Rieß (v.l.).

Im Rahmen des Gruppensängertags gab es auch Auszeichnungen für Rosemarie Münch, Tanja Pauler, Barbara Rieß, Lotte Ruckdeschel, Hedwig Tröger und Ernst Rieß (v.l.).

Der stellvertretenden Sängergruppenvorsitzende Hans Matussek aus Gössenreuth und der Vorsitzende des Sängerbundes Bayreuth-Hof-Kulmbach-Wunsiedel, Professor Dr. Klaus Hoffmann, nahmen die Auszeichnungen vor. Sie baten zunächst Rosemarie Münch und Lotte Ruckdeschel nach vorne, die zehn Jahre aktiv im Chor singen und sich über die bronzene Ehrennadel freuen durften. Bereits 25 Jahre Teil des Chores sind Tanja Pauler, Barbara Rieß und Hedwig Tröger. Für sie gab es die Ehrennadel in Silber. Den Höhepunkt stellte dann freilich die Auszeichnung des Vorstandes Ernst Rieß dar, der auf 40 Jahre aktive Mitgliedschaft im Chor zurückblicken kann

Im vollbesetzten Saal konnte Hans Matussek zunächst Bürgermeister Jürgen Zinnert und Dekan Hans-Martin Lechner, jeweils mit Gattin, sowie den Ehrenchorleiter Ernst Fiedor begrüßen. Besonders hob er heraus, dass sich neben den Chören auch die Bad Bernecker Akkordeonfreunde unter der Leitung von Karl Will gerne an dem Abend beteiligten. „Wir sind stets bemüht, ein attraktives Programm anzubieten.“ Die Gastgeber des Gesangvereins Einigkeit 1922 Bärnreuth durften dann die erste Runde bestreiten, es folgten ihre Benker Kollegen mit dem Bad Bernecker Thorsten Pöhlmann als musikalischem Leiter, ehe die Chöre aus Himmelkron und Bischofsgrün ihren Auftritt hatten.

„Gesang verbindet Menschen über Gemeindegrenzen hinweg“, freute sich nach einer Pause in einem kurzen Grußwort Bürgermeister Jürgen Zinnert. „Der Abend lebt von der Leidenschaft der Musiker“ stellte er fest.

Die Akkordeonfreunde begannen dann den zweiten Abschnitt des Abends, und sie waren auch die ersten, die das Auditorium zum Mitschunkeln brachten. „Wir haben es noch nicht erlebt, dass wir einen einzigen Chor im Rücken haben – herzlichen Dank“, zeigte sich Karl Will überrascht. Ab dem Moment war dann das Eis endgültig gebrochen und es wurde teils auch mitgesungen. Zumal der zweite Teil dann mit den Auftritten der Lokalmatadoren des Gesangvereins Bad Berneck begann. „Perle, süße kleine Perle“ sangen die Bad Bernecker zunächst. Was Jürgen Gahn, der die Moderation eines fast dreieinhalbstündigen Abends übernommen hatte und zu jedem Auftritt mit seinen Anekdoten zum Schmunzeln anregte, beispielsweise veranlasste, daran zu erinnern, dass in früheren Zeiten in der Ölschnitz durch die Einheimischen reichhaltig Perlen gefunden wurden. Bis die Markgrafen davon Wind bekamen und das Abernten verboten. Höhepunkte des Abends waren dann aber die Auftritte des vereinten Männerchores und schließlich zum Schluss des vereinten gemischten Chores. Lang anhaltender Applaus beschloss einen klangvollen aber gleichsam auch abwechslungsreichen Abend.    H. Judas

 


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