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Vor 25 Jahren: FF Bad Bernck erhält neues Einsatzfahrzeug

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Das war ein großer Tag für die Bad Bernecker Feuerwehr. Die Aktiven erhielten ein neues Löschfahrzeug vom Typ LF 16 TS. Sehr groß war die Zahl der Gäste bei der Übergabe vor dem Feuerwehrhaus am Anger, an der Spitze Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel. Das neue Löschgruppenfahrzeug hatte 269.536 Mark gekostet. Dazu hatte die Stadt einen Staatszuschuss von 25 Prozent erhalten, das waren 66.230 Mark; vom Landkreis Bayreuth kam eine Finanzspritze von 30 Prozent oder 80.860 Mark; die Bayerische Landesbrandversicherung steuerte 6.629 Mark bei, sodass bei der Stadt noch 115.826 Mark an Eigenmitteln blieben. Kommandant Wolfgang Maisel konnte sich freuen, denn seine Wehr sei jetzt optimal ausgestattet. Die Wehr habe in den letzten Wochen das neue Fahrzeug in vielen freiwilligen Arbeitsstunden weiter mit Zusatzgeräten ausgestattet, berichtete er. Es wurden eingebaut: 1060 Meter B-Schläuche, 300 Meter C-Schläuche, zwei Vollschutzanzüge, ein Schaumwasserwerfer, drei Leck- und vier Kanaldichtkissen, Wasser- und Flüssigkeitssauger.

Großer Bahnhof für ein neues Löschfahrzeug. Vor einem viertel Jahrhundert bekam die Bad Berneck Wehr ein LF 16 TS für knapp 270.000 Mark. Unser Bild zeigt bei der Übergabe von links Dekan Klaus Zillich, Pfarrer Georg Roppelt und Bürgermeister Hans Wirth.

Heute, nach einem viertel Jahrhundert, ist das Löschfahrzeug zwar in die Jahre gekommen, doch noch immer voll einsatzfähig. In der Zwischenzeit wurden gewisse Gerätschaften ersetzt oder durchgerostete Kotflügel in Eigenarbeit erneuert; zurzeit ist ein neuer Auspuff fällig. Kritisch wird es laut Kommandant Wolfgang Maisel bei den Atemschutzgeräten: „Wenn hier etwas kaputt geht, brauchen wir neue Anzüge, denn für die alten gibt es keine Ersatzteile mehr.“ Das Löschauto habe sich mit Sicherheit gut bewährt. „Jetzt müssen wir es weiter pflegen und nochmals pflegen, weil ein Ersatz wegen der Finanzklemme der Stadt derzeit nicht möglich wäre.“ Nun, so an die fünf Jahre wird es schon noch durchhalten, obwohl der Motor bei rund 20.000 Kilometern Fahrleistung eigentlich noch recht jung ist und alles andere am Löschfahrzeug um viele Jahre überleben könnte.


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