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Wikinger bestrafen Humorlosigkeit im Rathaus: Bürgermeister Zinnert abgesetzt

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Keine Gnade kannten die Wikinger auch dieses Jahr bei Erstem Bürgermeister Jürgen Zinnert. Eine kompromisslose Abordnung mit Polizeioffizier Kurt Dick und Mafioso Michael Greiner an der Spitze stürmte mit einem Haftbefehl im Gepäck pünktlich am 11.1. um 18.11 Uhr das Rathaus .

ONLINE22Die ungebetenen Gäste ließen sich weder durch Böller, die durch die Stadträtinnen Gabi Dittmar, Sandra Schiffel und Katharina John vom Fenster aus abgeschossen wurden noch durch die Ablenkungsversuche mittels kleiner Wodkafläschchen auf der Rathaustreppe aus dem Konzept bringen. Hauptpunkt der gegen das Stadtoberhaupt ausgesprochenen Anklage: „In diesem Rathaus sind nur zwei Leute mit Humor beschäftigt“, wie Wikinger-Vorstand Michael Greiner verlas. Deshalb müsse sich Zinnert in der Wikingerhalle einer Gerichtsverhandlung stellen. Was – natürlich erst nach der Stärkung mit einem Glas Sekt – dann auch genauso umgesetzt wurde. Der Bürgermeister wurde in Handschellen abgeführt.

In der Halle angekommen vergatterte Kurt Dick bei einem närrischen Schauprozess das Stadtoberhaupt dazu, bis Aschermittwoch dem Rathaus fernzubleiben. Wegen nachhaltiger Humorlosigkeit im Rathaus wurde der Bürgermeister seines Amtes enthoben und musste Sträflingskleidung anziehen. Als Strafermäßigung darf er allerdings an den Winkinger-Prunksitzungen und beim Faschings-Besuch in Habartov teilnehmen.

Im Anschluss an die Gerichtsverhandlung startete eine Faschingssitzung, bei der alle Tanzformationen der Wikinger ihre neuen Programme zeigten, von den Showtanz-Zwergen bis hin zum Männerballet, das sich Gedanken machte, wie sich mit Tanzen die griechische Finanzkrise bewältigen lässt. Gastauftritte hatten die Faschingsgesellschaft Hollfeld und die Tanzmariechen der Bayreuther Faschingsgesellschaften Rot-Weiß und Mohrenwäscher.


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